Lesermeinung

Zum Leserbrief von R. Jäger in der Tagespost vom 3. Februar

„Meinem Namensvetter muss ich (...) Recht geben, ebenso Herrn Boris Palmer. Über die Medien erfährt man: Dass wir kein Geld haben für bezahlbare Wohnungen an Einheimische, für Flüchtlinge werden sofort neue gebaut. Angeblich haben wir Alters- und Kinderarmut, in vielen Orten total marode Schulen von den hygienischen Verhältnissen ganz zu schweigen inklusive Lehrermangel, Hartz-4 Empfänger, Alleinerziehende, Geringverdiener und Obdachlose werden kurz gehalten und vieles mehr. Und das in einem Land, in dem es uns anscheinend gut gehen soll. Was mich wundert und was ich nicht verstehe ist, daß die SPD mit ihren derzeitigen Spielchen momentan nichts besseres zu tun hat, als alle restlichen Familien-angehörigen von subsidär schutzberechtigten Flüchtlingen der Welt in die BRD zu holen und zu versorgen, anstatt für die eigenen Leute zuerst vernünftig mit zu regieren. Ich finde es schade, dass sich eine einst so stolze Partei zu einem billigen und kostenlosen Wahlhelfer der AFD gemacht hat. Herr Schulz, schade. Anderen Menschen helfen finde ich richtig, aber den Wahnsinn der bei uns zur Zeit läuft verstehe ich nicht mehr.“

© Schwäbische Post 05.02.2018 21:05
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Kommentare

derleguan

sie bringen da wieder etwas zusammen, was nicht zusammen gehört.

Das eine sind die Flüchtlinge und vor allem die Familiennachzügler - von der Zahl her vernachlässigbar und aus humanitären Gründen unerlässlich (vielen Dank SPD)

Das andere ist die Schere zwischen arm und reich ide in den letzten Jahrzehnten immer weiter auseinandergeklafft ist und es in Zukunft auch tun wird. Die oberen Wirtschaftseliten werden dazu immer dreister, was die Methoden Geld zu verdienen angeht - Dieselbetrug in der Automobilbranche. Ausufernde Waffenlieferungen der Rüstungsindustrie..........

Bitte richten Sie ihr Augenmerk und die Leserbriefe auf diese Wirtschaftseliten und die mafiösen Strukturen und sorgen Sie auch mit dafür dass das viele vorhandene Geld in größerem Maße den von Ihnen bemitleidten Gesellschaftsschichten zugute kommt anstatt nach weiter unten (auf den Flüchtlingen )zu treten.