Leserbrief

Zur Bürgerinitiative Mutlantis:

„Was ist denn in unserem Mutlangen los? Ist es jetzt Mode, bei jeder Angelegenheit eine Bürgerinitiative zu gründen? Wir haben in Mutlangen mit Stephanie Eßwein eine sehr gute [...] Bürgermeisterin, die zusammen mit dem gewählten Gemeinderat eine gute Arbeit leistet. Wir brauchen keine GroKo wie in Berlin und schon gar nicht mit Bürgern aus umliegenden Gemeinden, die unserer Verwaltung sagen möchten, was zu tun ist. Bürgermeisterin Eßwein hat bei einer Bürgerinformation im letzten Jahr die Mutlanger Bürger über die Sanierung des Mutlantis informiert und vier Szenarien, wie’s weitergehen könnte, aufgezeigt. Weiter ist noch nichts passiert. Die Entscheidung, wie es weitergeht, wird im Gemeinderat beraten und nicht in Heubach, Welzheim oder Dewangen. Herr Soytürk kann doch in Heubach eine BI gründen, damit dort das Lehrschwimmbecken in ein 'Mutlantis' umgebaut wird. Soweit ist es schon gekommen, dass 'Auswärtige' sich in die Gemeindepolitik von Mutlangen einmischen. [...] Es ist schon ganz schön heftig, wenn man die von unserem Kämmerer zusammengestellten Zahlen in Frage stellt. Ich denke, [...] wir haben eine sehr gut funktionierende Verwaltung [...]. Allerdings muss ich mich fragen, ob Herr Lasermann als Sprecher der BI noch als Gemeinderat richtig aufgehoben ist. Herr Lasermann legen Sie ihr Mandat nieder, wenn Sie sich im Vorfeld ohne Entscheidung des Gemeinderates als Sprecher einer BI starkmachen. Was soll ein Förderverein bringen? Spenden pro Jahr in Höhe von einem Almosen? Die gegründete BI, vor allem die 'Auswärtigen', können ja als Investoren (Gmünd sucht ja auch noch) auftreten und die Kosten der Sanierung und des Unterhaltes übernehmen.“

© Schwäbische Post 17.01.2018 18:02
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Kommentare

derleguan

Bürgerinitiativen sind ein Segen für unsere politikverdrossene Gesellschaft, man kann sie gar nicht hoch genug einschätzen. Bürger versuchen sich darüber wieder in konkrete politische Themen einzumischen.

Oft kommt der Vorwurf, dass man sich nur nach dem Floriansprinzip für das interessiert, was unmittelbar vor der eigenen Haustüre passiert - das scheint laut Herrn Hartmann hier nicht der Fall zu sein, deshalb wäre gleich das nächste Lob fällig - wunderbar, weiter so!

Ausdrücklich muss Herrn Lasermann gedankt werden, der als Bindeglied zwischen Gemeinderat und Bürgerinitiative  sicherlich außerordentlich nützlich ist.

So funktioniert lebendige Demokratie. Ich kann nur zum Mitmachen ermuntern!