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In den nächsten Tagen geht es wieder ordentlich zur Sache

Nicht nur in der Bundesliga hat jetzt die zweite Hälfte begonnen, sondern auch beim Winter. Bislang war Besagter ja eine regelrechte "Luftpumpe." Selbst der halbwegs winterliche Dezember war 1,1 Grad zu warm. Und der Januar ist derzeit auf Rekordkurs. Nach den ersten 15 Tagen ist der Monat im Durchschnitt fast vier Grad zu warm. Derzeit duelliert sich der Januar 2018 mit dem 2007er um den ersten Platz. Dazu brachte uns der zweite Wintermonat bislang mehr Sturm-, als Frosttage. Allzu schwer ist das aber auch nicht, denn erst in der Nacht zu Montag gab es im Raum Aalen den ersten Nachtfrost des Jahres. Aber noch kann der Winter ja Gas geben, und einiges gutmachen. Eines war er aber dennoch nicht: nämlich langweilig.
Auch in den nächsten Tagen geht es beim Wetter ordentlich zur Sache. Am Dienstag fällt den Tag über teils kräftiger Regen, dazu gibt es stürmische Böen bis 80 Kilometer pro Stunde. Die Höchstwerte liegen bei 5 bis 7 Grad.  Da die Werte am Mittwoch wieder zurückgehen, fällt häufiger Schnee. Es ist weiterhin sehr windig bis stürmisch. Noch immer sind sich die Modelle bezüglich des Sturms nicht einig. Das Europäische Modell simuliert derzeit Windgeschwindigkeiten bis etwa 70 Kilometer pro Stunde. Offensiver eingestellt ist das GFS-Modell, das berechnet Spitzenböen bis 90 Kilometer pro Stunde. Mittlerweile scheint aber eins sicher: Einen Orkan wird es nicht geben, orkanartige Böen sind aber noch nicht vom Tisch. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Der Freitag wird nasskalt: Es sind den Tag über ein paar Schnee- und Regenschauer möglich bei maximal 2 bis 4 Grad.  

© Tim Abramowski 15.01.2018 21:10
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