Leserbeiträge

Im Spaßbad lernen Kinder und Jugendliche das Schwimmen nicht

VON LESER DERLEGUAN

Der DLRG schlägt schon lange Alarm. Die Ursache dafür, dass Kinder und Jugendliche nicht mehr richtig schwimmen können, sieht die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) neben den Schließungen von Hallenbädern darin, dass diese fast ausnahmslos durch Spaß- und Wellnessbäder ersetzt werden. Die Jugendlichen suhlen sich dort lieber in warmen Poolen, als sich in Schwimmbecken anzustrengen. In diesen Spaßbädern werde größtenteils nur noch gerutscht und geplanscht. Selbst die Rutsche führt nicht mehr ins Becken, in dem man dann schwimmen muss, sondern in einen flachen Auslauf.

Nun fordert der Gmünder Schwimmverein und die Rektoren der Gmünder Schulen, vertreten durch Herrn Botsch und Herrn Dengler dieses Spaßbad wegen der größeren Wasserfläche. Doch allein auf die Größe der Wasserfläche kommt es nicht an. Ginge es dem Gmünder Schwimmverein und den Rektoren tatsächlich darum, dass wieder mehr Kinder schwimmen lernen, so müssten sie ein kommunalfinanziertes und vernünftiges Bad fordern wie auch der DLRG. „Aber seitens des Sports und der DLRG haben wir keine Schwimmtempel gefordert, sondern ordentliche , einfache Schwimmbäder“, (Focus, 8.9.2014)

Wissen es die Rektoren und der Gmünder Schwimmverein nicht besser, oder sprechen und handeln sie wider besseres Wissen, wenn sie unisono das von Richard Arnold favorisierte ÖPP – Spaßbad fordern?

 

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© derleguan 07.12.2017 18:08
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