Es geht nur um die Abzocke

Zu: „Blitzerknete für die Gemeinde“

Nun wird also die Katze aus dem Sack gelassen, warum der Superblitzer an der B 29 bei Westhausen installiert wurde. Der Lärmschutz war schon damals nur vorgeschoben, es geht um Abzocke der Autofahrer und sonst um gar nichts. Interessant wäre nur, welche Großprojekte Westhausen in Zukunft plant, denn danach richtet sich wahrscheinlich die Geschwindigkeit des Blitzers. An alle finanziell notleidenden Kommunen: Beantragt doch einfach auch einen Blitzer, denn gleiches Recht für alle.

© Schwäbische Post 09.01.2018 18:45
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Kommentare

Edgar Kuchelmeister

Merkwürdig welche Reaktionen so ein Geschwindigkeitsmessgerät hervorruft. Wer sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hält hat nichts zu befürchten. Dass die teuren Geräte da aufgestellt werden, wo sie wegen gefahrener Geschwindigkeiten auch gebraucht werden macht doch Sinn, oder? Wenn Gemeinde- Landes- oder Bundeskassen mit den Geldern von Unbelehrbaren gefüllt werden, warum nicht? Hab ich kein Problem damit.

Was natürlich das mutwillige Setzen von sinnlosen Geschwindigkeitsbegrenzungen incl. Messungen angeht, das halte ich dann auch für behördlichen Unfug. Da kann man aber dann gerichtlich gegen vorgehen, siehe Köln.

Manchmal fragt man sich ohnehin bei den Geschwindigkeitbegrenzungen, was sich die Behörde dabei gedacht hat. Wenn auf einer Strecke von gerade mal 1 km drei mal von 70 km/h auf 50 km/h wegen Einfahrten reduziert wird. Das ist ökologischer Schwachsinn, beschleunigen, bremsen, beschleunigen ... 50 km/h und gut. Da stehen übrigens keine Messgeräte :-)

In my humble opinion

Edgar Kuchelmeister schrieb am 10.01.2018 um 11:09

...

Was natürlich das mutwillige Setzen von sinnlosen Geschwindigkeitsbegrenzungen incl. Messungen angeht, das halte ich dann auch für behördlichen Unfug. Da kann man aber dann gerichtlich gegen vorgehen, siehe Köln.

...

Köln war ein anderer Fall, da wusste die rechte Hand der Behörde nicht, was die linke Hand ans Schild geschrieben hatte ...

Haben Sie denn schon je einmal versucht, eine von einer Verwaltung 'mutwillig' gesetzte Geschwindigkeitsbeschränkung entfernen zu lassen?

Gegen das Argument 'ganz langsam zur SICHERHEIT' werden Sie nie ankommen, wollen Sie sich etwa anschuldigen lassen, den 'Rasern' Vorschub geleistet und womöglich dadurch Sachschaden und Verletzte billigend in Kauf genommen zu haben? Vergessen Sie es, die 'Beschränkung' ist unsere Antwort auf ein Problem, nicht die sachgerechte Lösung.

Edgar Kuchelmeister

In my humble opinion schrieb am 10.01.2018 um 12:26

Gegen das Argument 'ganz langsam zur SICHERHEIT' werden Sie nie ankommen, wollen Sie sich etwa anschuldigen lassen, den 'Rasern' Vorschub geleistet und womöglich dadurch Sachschaden und Verletzte billigend in Kauf genommen zu haben? Vergessen Sie es, die 'Beschränkung' ist unsere Antwort auf ein Problem, nicht die sachgerechte Lösung.

Gegen die Behörden prozessieren ist nicht angeraten, außer man kann es sich leisten. Da haben Sie bestimmt recht. Andererseits sehe ich die Missachtung von Verkehrsregelungen problematischer als fragwürdige Beschränkungen. Ich wohne in einer Einbahnstrasse, was glauben Sie was ich da schon für Diskussionen hatte mit Autofahrern die entgegengesetzt der Fahrtrichtung unterwegs waren? Dann denkt man sich wirklich "Herr lass Hirn regnen!" Es gibt leider einige für den Straßenverkehr ungeeignete Menschen. Denken Sie an die Irren die sich andere in der Stadt gefährdet haben durch Rennen. Beobachten Sie auf Straßen und Autobahnen, wie nahe aufgefahren und gedrängelt wird. Für mich wird da viel zu wenig geblitzt und gestraft. Nur meine persönliche Meinung!

In my humble opinion

Edgar Kuchelmeister schrieb am 10.01.2018 um 13:07

Gegen die Behörden prozessieren ist nicht angeraten, außer man kann es sich leisten. ... Es gibt leider einige für den Straßenverkehr ungeeignete Menschen. ... Nur meine persönliche Meinung!

Nicht nur Ihre persönliche Meinung, auch meine und gewiss vieler Anderer auch, es gibt zu viele, die sich eine persönliche StVO aus vollem Bauch und hohlem Kopf zurechtschnitzen, nach dem Motto "ICH - ICH - ICH". Ich halte nicht viel von dem unkooperativen Gesindel, was da häufig hinter dem Lenkrad sitzt.

Es ging aber im speziellen Fall um eine Geschwindigkeitsbeschränkung - zur 'Sicherheit' und zum Lärmschutz. Mir ist die Örtlichkeit nicht gegenwärtig, aber ist da nicht auch eine gefährliche Einmündung?

Frage: Wie wäre es, wenn an dieser Stelle statt einer Geschwindigkeitsbeschränkung und eines Blitzers ein Kreisverkehr wäre?

Der regelt die Vorfahrt und die Geschwindigkeit, ganz ohne Hilfsenergie, für alle Richtungen, ganz ohne Knüppel und erhobenem Zeigefinger, für alle, ob sie willig sind oder zum unkooperativen Gesindel gehören.