Hat nichts mit Tierliebe zu tun

Zu den Berichten über den Kater „Tigger“:

„Ich habe den Artikel gelesen und frage mich folgendes: Wie die Polizei angibt, wurde versucht, Kontakt mit der Tierklinik aufzunehmen. Da es hier in Gmünd nur eine gibt, denke ich zu wissen, dass auf dem Band immer eine Notnummer aufgesprochen ist! Warum haben die Beamten nicht alle Hebel in Bewegung gebracht, um die Klinik zu erreichen? In Gmünd hat es meines Wissens mehrere Tierärzte, die man anrufen hätte können! Eine Katze, die in Panik ist, hat immer „aufgerissene Augen“! Wie können diese Beamten entscheiden, ob die Katze schwer verletzt ist und erlöst werden muss? Mir ist neu zu erfahren, dass zur Berufsausbildung zum Polizisten auch Veterinärmedizin gehört! Oder wollten diese Herren einfach nur etwas erschießen? Wie konnten die Beamten einen Chip suchen, aber nicht das Halsband lösen, um zu schauen, wo sie hingehört? Mit Handschuhen dürfte dies wohl kein Problem darstellen. Und wo ist die tote Katze nun abgeblieben? Mit dem Kadaver könnte man ja beweisen, dass die Katze nicht schwer verletzt war und diese ungeheuerliche Tat völlig sinnlos und dumm war! Deswegen ist der Kadaver verschwunden! Ich denke, dass hier etwas verschleiert, bagatellisiert und vertuscht werden soll, und bekanntlich hacken sich Krähen nicht gegenseitig die Augen aus! Meine Meinung ist, dass es eine brutale Action und dazu wenig überlegt war! Und mit Tierliebe hat dies schon gar nichts mehr zu tun!

© Schwäbische Post 11.01.2018 20:17
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