Die Augustinuskirche

  • Die Augustinuskirche mit den Festivalfahnen.

Im Jahr 1284 gründeten Augustiner-Eremiten ihr Kloster zwischen dem heutigen Münster und der staufischen Stadtmauer. Die gotische Kirche entstand um 1309, der Chor wurde um 1432 nach Osten erweitert. Der gotische Bau wurde von 1755-58 durch Johann Michael Keller barockisiert, der auch verantwortlich für die vielen Barockfassaden der Gmünder Innenstadt ist. Aus dem gotischen Chorbogen wurde ein barocker Korbbogen, der durch eine schöne Schrift und einen musizierenden Engel geschmückt ist. Darauf der Hinweis auf die Jahreszahl 1758. Johann Anwander schuf die illusionistischen Scheinarchitekturen der Fresken an Decke und Wänden. Sie zeigen Szenen aus dem Leben des Hl. Augustinus. Der 1770-84 geschaffene zwölf Meter hohe marmorierte Hochaltar trägt als Hauptschmuck ein großes Ölgemälde des Niederländers Oswald Ongers. kust

© Schwäbische Post 13.07.2018 16:58
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