St. Franziskus

  • Die Kirche St. Franziskus in Schwäbisch Gmünd.

In St. Franziskus finden sich spätromanische Architekturdetails, etwa das Rundbogenportal an der Westfront. Der Chor ist frühgotisch mit geradem Abschluss. Im Inneren ist das gotische Kreuzrippengewölbe noch erkennbar. Die Kirche wurde ab 1717 barock umgestaltet. Betraut war damit Eusebius Moosbrugger aus Au im Bregenzer Wald, der also aus der berühmten Vorarlberger barocken Baumeisterschule stammt. Moosbrugger, selbst Mitglied des Franziskanerordens, schloss die gotischen Ostfenster bis auf deren obersten Teil, sorgte aber dafür, dass die Kirche von Süden mit Licht durchflutet wird. Im Blickpunkt steht der Hochaltar mit der Zentralfigur „Maria vom Siege“. Er ist vermutlich ein Werk von Dominikus Zimmermann. Sicher ist, dass die Seitenaltäre um 1751/52 von Zimmermanns Schüler, dem Franziskanerbruder Anton Pfister, stammen. kust

© Schwäbische Post 13.07.2018 16:58
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