Die richtige Einstellung der Spiegel

Sicherheit Der tote Winkel sollte so klein wie möglich sein. Vor allem beim rechts abbiegen.

Der tote Winkel ist gefährlich, besonders für Radler. „Denn dieser Bereich neben dem Fahrzeug ist je nach Automodell nur schwer oder gar nicht einsehbar“, sagt Vincenzo Lucà vom Tüv Süd. Geraten Radfahrer in diesen Bereich, wird es gefährlich. Denn vor allem beim Rechtsabbiegen werden sie oft übersehen. „Daher darf ich als Autofahrer auch nie den Schulterblick beim Abbiegen vergessen, denn der verbessert die Rundumsicht.“

Aber auch die korrekte Spiegeleinstellung ist enorm wichtig: Je besser die Spiegel am Auto auf den Mensch am Steuer eingestellt sind, desto kleiner ist der tote Winkel – also die Zone neben dem Fahrzeug, die vom Spiegel nicht gezeigt wird. Dazu lehnen Autofahrer ihren Kopf beim Einstellen des linken Spiegels so nah wie möglich ans Fenster. Dann stellen sie den Spiegel so weit nach außen, dass das eigene Auto so gerade eben nicht mehr im Spiegel auftaucht.

Für den rechten Spiegel gilt: „Man lehnt sich ein Stück weit auf die Beifahrerseite, ein wenig über die Mittelachse des Autos und dreht dann am Spiegel“, sagt Lucà. „Und zwar so weit, dass auch hier gerade eben nur noch die Straße und nicht mehr das Auto zu sehen ist.“ dpa

© Schwäbische Post 14.09.2018 16:55
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