Arbeitslosigkeit im März ist leicht zurückgegangen

Agentur für Arbeit meldet positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Ostwürttemberg.

Ostwürttemberg. Die Arbeitslosigkeit in Ostwürttemberg ist im Berichtsmonat leicht zurückgegangen. Am Stichtag waren im Agenturbezirk 7.793 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 223 Menschen weniger als noch im Vormonat. Im März des Vorjahres lag die Arbeitslosenzahl mit 9.251 Arbeitslosen um 15,8 Prozent höher. Damit ging die Arbeitslosigkeit binnen Jahresfrist deutlich stärker zurück als in Baden-Württemberg.

Im Vergleich zum März 2017 hat der Ostalbkreis heute 13,4 Prozent oder 758 Arbeitslose weniger zu verzeichnen.

Entwicklung im Überblick

Prozentual betrachtet sank die Arbeitslosigkeit im Berichtsmonat in den Landkreisen Heidenheim und Ostalbkreis um 2,8 Prozent. Dies führt zu einem Rückgang bei der Arbeitslosenquote in beiden Landkreisen jeweils um 0,1 Prozentpunkte. Trotzdem blieb die Arbeitslosenquote des Agenturbezirks unverändert. „Das stellt schon eine kleine Kuriosität dar“, informiert der Chef der Arbeitsagentur Elmar Zillert dieses Phänomen. Doch die Erklärung dafür ist eigentlich ganz einfach. Sie ergibt sich durch die Rundung. Die Stellen hinter dem Komma gaben den Ausschlag. Betrachtet man die Nachkommastellen, lag die genaue Quote des Monats Februar bei 3,247 Prozent. Gerundet ergab dies 3,2 Prozent. Im März lag die Quote bei 3,156 Prozent. Und dies entspricht nach den Rundungsregeln ebenfalls wieder einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent.

„Einen besonderen Fokus legen wir auf den Personenkreis der Langzeitarbeitslosen“, betont Zillert. „Insofern freut es mich besonders, dass sich hier die positive Entwicklung auch im März fortsetzte.“ Zum Ende des Berichtszeitraums waren 3.084 Menschen länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet. Das sind 70 weniger, als noch im Vormonat. Im Vorjahresvergleich ging ihre Zahl um 323 oder um 17,2 Prozent zurück.

Zum Vergleich: In Baden Württemberg verringerte sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen in diesem Zeitraum um 11,8 Prozent.

„Der Stellenzugang fiel im März mit 1.273 zur Besetzung gemeldeten Stellen etwas niedriger aus, als im Monat Februar“, so Zillert. Hier sind jedoch diesen Monat regionale Unterschiede erkennbar.

3.459 offene Arbeitsstellen

Während im Kreis Heidenheim die Zahl der neu gemeldeten Stellenangebote zum Februar um 60 auf 415 zulegen konnte, lag die Zahl der neuen Job-Angebote im Ostalbkreis mit 858 neuen Vermittlungsaufträgen unter dem Vormonatswert. Insgesamt standen den Vermittlungsfachkräften der Arbeitsagentur und den Jobcentern 5.143 offene Arbeitsstellen für ihre Vermittlungsbemühungen zur Verfügung. Am Ende des Berichtsmonats März waren noch 3.459 Arbeitsstellen zu besetzen.

© Schwäbische Post 20.04.2018 15:05
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