Unabhängigkeit von Öl und Gas ist möglich

Über 20 Jahre Erfahrung fließen bei der becker GmbH & Co. KG in Planung und Bau von Solarthermieanlagen. Mit diesem Fachwissen und modernster Technik ist sogar eine autarke Energieversorgung des Eigenheims möglich. Derzeit gibt es dafür viele Fördergelder.
  • Der Warmwasserspeicher ist eine entscheidende Komponente eines klassischen Sonnenhauses. Hier wird der Speicher ins Treppenhaus des Gebäudes integriert. . Foto: becker
  • Hier kann man sich zurücklehnen und die Sonne für Strom und Wärme scheinen lassen. 80 Prozent des gesamten Energiebedarfs werden hier durch die Sonne abgedeckt.. Foto: becker

Aalen. Drei Sonnenhäuser hat die becker GmbH & Co. KG bereits realisiert, aktuell ist ein weiteres in Planung. „So ein Sonnenhaus wird nicht kurzfristig angelegt“, erklärt Geschäftsführer Bernd Masur, „das realisiert man nicht in zwei bis drei Wochen.“ Um das Optimale aus dem System zu holen, müssen die Komponenten aufeinander abgestimmt sein. Die Firma becker bietet deshalb auch keine Lösungen von der Stange an. Und den Kunden soll auch nicht das Blaue vom Himmel versprochen werden: „Wir wollen den Kunden ganz objektiv sagen, was geht und was wirtschaftlich ist.“

Ein Gebäude könne ohne Probleme mindestens 50 Prozent seines Energiebedarfs durch die Sonne decken, betont Masur. Sogar 100 Prozent seien heute technisch möglich, „aber die Umsetzung ist meist wirtschaftlich und von den Dimensionen her fraglich“, räumt der Solarexperte ein.

Da kommt sofort das größte Argument der Kritiker ins Spiel, ob sich die Investition in diese Technik überhaupt lohne? - Bernd Masur hält dagegen, dass bei richtiger Planung dies durchaus der Fall sei und dass bei realistischer Betrachtung sogar nur die Solartechnik in einem Heizsystem wirtschaftlich sein kann. Denn diese Investition geht durch den kostenlosen Brennstoff gegen Null, also rechnet sich. „und denken Sie nur daran, dass Sie kein anderes Produkt nach dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit kaufen.“ Als Hauptaspekt für die Solarenergie spreche: Die Unabhängigkeit von anderen Energiequellen und Ihren Preissteigerungen. „Es geht hier allen Kunden um diese Gefühl der Unabhängigkeit“, erklärt Masur.

Einfache Technik

Unterm Strich handelt es sich bei der Solarthermie um eine extrem einfache Technik. Die Kollektoren auf dem Dach erzeugen heißes Wasser, das in einem gut gedämmten Speicher verwahrt wird. So kann die im Sommer gespeicherte Energie bis in den Winter hinein zum Heizen genutzt werden.

Wir wollen den Kunden ganz objektiv sagen, was geht und was wirtschaftlich ist.“

Bernd Masur

Die technische Umsetzung sei ein komplett separater Bereich, den man sich mit unabhängigen Schulungen und viel Herzblut erarbeiten muss. Ohne das benötigte Fachwissen könne das Potenzial nicht ausgeschöpft werden. Der Regeltechnik kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu und das Motto der Firma becker kommt deshalb nicht von ungefähr: „Wir regeln das!“

Bei der Firma becker verlässt man sich bewusst nicht nur auf die Komponenten eines Herstellers, sondern alles wird individuell an die Bedürfnisse und Anforderungen des Projekts angepasst. Bei der Sanierung von Häusern ist auch viel möglich, führt Becker aus, in zwei bis drei Tagen kann auch hier eine Anlage installiert werden, die 30 Prozent mit Solarwärme abdeckt „das geht so ziemlich in jedem Haus“, versichert er.

Mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher können 60 bis 70 Prozent des Strombedarfes gedeckt werden, bei ebenfalls zwei bis drei Tagen Installationszeit.

Und nochmals zu den Kosten: Derzeit sind extrem lukrative Fördermöglichkeiten für den Umstieg auf Solarthermie und die Optimierung des gesamten Heizsystems gegeben. „Wir bieten einen speziellen Service für die Förderoptimierung an“, unterstreicht Martin Becker, „nicht nur für Sonnenhäuser, egal für welches Heizungssystem.“ wom

© Schwäbische Post 20.04.2018 15:09
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