Neue Technologie mit individuellem Zuschnitt

Die Techniken für eine effiziente und nachhaltige Heizung sind am Markt – sie müssen nur passend und flexibel kombiniert werden. Die Firma becker hat deshalb das beckerhyflex-System entwickelt, das den Anspruch hat, für jedes Objekt die richtige Lösung zu stellen.
  • Übersichtlich, einfach und effizient: Hier spielen ein Wärmepumpensystem und eine Photovoltaikanlage gut zusammen. Foto: becker

Aalen. Eine gute Heizungsanlage erhöht die Wohnqualität und reduziert die Heizkosten. Für die Auswahl einer neuen Heizung sind Themen wie erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit wichtig. Aber auch die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben ist zu beachten.

Hybrid-Heizsysteme

Martin Becker und Bernd Masur von der Firma becker haben aufgrund dieser vielfältigen Anforderungen im Laufe der letzten Jahre das beckerhyflex-System entwickelt und erprobt. Der Hauptantrieb dafür war, die immer komplexer werdenden Systeme wieder zu vereinfachen und die Qualität der Komponenten statt deren Design in den Vordergrund zu rücken.

Hybrid-Heizsysteme stehen für die energiesparende Kombination verschiedener Wärmequellen. Sie gelten als hocheffizient und flexibel erweiterbar. Zentraler Bestandteil eines Hybrid-Systems ist immer ein Pufferspeicher, in den verschiedene Heiztechnologien Wärme einspeisen können und eine gute Regelungstechnik, die das gesamte System im Blick hat.

„Unser System haben wir aufgrund der langjährigen Erfahrungen und im Austausch mit den Herstellern zusammengestellt“, erklärt Bernd Masur, Geschäftsführer der Firma becker. „Für jeden Bereich wollen wir die optimalen Komponenten haben. Wir achten natürlich auch auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die meisten Komponenten kommen direkt von den Herstellern, die mehr in ihr Produkt als in Werbung investieren.“

Herzstück Wärmespeicher

Die verschiedenen Energiequellen einer Hybridheizung erzeugen nicht immer genau dann die Wärme, wenn sie gerade benötigt wird. Häufig wird zum Beispiel eine Solarthermieanlage in das System integriert. Wenn die Sonne scheint, wird die Wärme im Pufferspeicher bevorratet. Dieser hat meist 800 bis 1000 Liter Inhalt.

Gute Wärmespeicher zeichnen sich durch eine optimale Isolierung, aber vor allem durch verlustreduzierende Anschlüsse und eine einfache und funktionierende Schichtentrennung aus, so dass die einmal erzeugte Wärme für einen längeren Zeitraum gespeichert werden kann.

Unser System haben wir aufgrund der langjährigen Erfahrungen und im Austausch mit den Herstellern zusammengestellt.

Bernd Masur

Wärme nach Bedarf

Unterstützend kann jederzeit zum Beispiel ein konventioneller Heizkessel zugeschaltet werden. So kann Energie aus dem Wärmespeicher je nach Bedarf entnommen werden. „Das Herz der Anlage ist immer das gleiche – und das muss gut sein“, betont Martin Becker. Denn der Speicher ist das Kernstück einer Heizungsanlage nach dem beckerhyflex-System. Er speichert und verteilt die Wärme – aus den verschiedenen Energiequellen.

Wasser kann sehr viel Energie speichern. Je größer der Speicher, desto mehr Wärme kann aufgenommen und wieder abgegeben werden. Aber viel bringt viel sollte nicht der Leitspruch sein. Es gibt eine auf den jeweiligen Einsatzzweck zugeschnittene optimale Größe des Wärmespeichers.

Ausgefeilte Regelungstechnik

Die eine Regelung für alles zu finden war die mitunter schwierigste Aufgabe. Hier war es den beiden wichtig, eine ausgereiften, etablierten und dennoch innovationsbereiten Partner zu finden. Aber auch hier ist man schon vor geraumer Zeit fündig geworden und mit den bisherigen Ergebnissen und Rückmeldungen sehr zufrieden.

Einige beckerhyflex-Systeme sind in Betrieb, mittlerweile arbeiten die Spezialisten an der dritten Generation. Dafür konnte auch die Hochschule Aalen gewonnen werden, die die Entwicklung mit einem Projekt begleiten wird. Zusammen mit den Herstellern von Komponenten werden dabei Daten ausgewertet, um durch eine noch exaktere Regelung des Systems die optimale Effizienz zu erzielen. Ganz nach dem Motto der Firma becker: „Wir regeln das!“ wom/pm

© Schwäbische Post 27.04.2018 16:09
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