Ein Gewinn für Rosenberg

Mit dem Erweiterungsbau hat sich nicht nur das Platzangebot für Lehrer und Schüler verbessert. Die Gemeinde profitiert von der großen Aula und der neuen Gemeindebibliothek.
  • Elektronische Schultafeln wurden in den neuen Klassenräumen des Erweiterungsbaus der Karl-Stirner-Schule installiert. Foto: AK
  • Die neue Gemeindebibliothek im Erweiterungsbau. Foto: AK

Rosenberg. Die erste Etappe der groß angelegten Sanierung und Erweiterung der Karl-Stirner-Schule in Rosenberg ist geschafft. In lediglich acht Monaten ist der erste Bauabschnitt zum Abschluss gebracht worden und die Schulleitung, wie auch die Schüler sind mit dem Resultat überaus zufrieden.

Mit der Fertigstellung des Neubaus hat die im Jahre 1965 errichtete Karl-Stirner-Schule einen weiteren Markstein gesetzt. Schulleiter Wolfgang Streicher skizziert die Entwicklung seiner Schule. „Im Jahre 2011 wurden an der Karl-Stirner-Schule nur noch 176 Schüler unterrichtet. Unsere Schule stand kurz vor der Auflösung. Nicht einmal ein Konrektor stand uns damals zur Verfügung. Ein Jahr später gehörten wir dann zu den 34 Starter-Schulen in Baden-Württemberg für die Gemeinschaftsschule. Damit ging’s bei uns richtig bergauf. Heute zählen wir bereits 267 Schüler und jetzt können wir den Neubau feiern, da kann man wohl zurecht von einer Erfolgsstory sprechen.“

Die im Zuge des Neubaus geschaffene Aula ist auch für die Gemeinde Rosenberg ein echter Gewinn. Schließlich können dort auch öffentliche Veranstaltungen abgehalten werden, wie auch in der neuen Gemeindebibliothek.

Aula und Fachklassenzimmer

Im jetzt erfolgten ersten Bauabschnitt sind neben der großzügig dimensionierten Aula im Zentrum der Schule und der Bibliothek, im Neubau außerdem vier neue Klassenzimmer im Obergeschoss entstanden und Fachklassenzimmer für die Naturwissenschaften im Erdgeschoss und hier ein Physik- und Chemie-Biologieraum mit jeweils einem Vorbereitungszimmer. Mit dem Schritt hin zur Gemeinschaftsschule und der Erweiterung und Sanierung hat sich die Karl-Stirner-Schule in Rosenberg einem neuen pädagogischen Konzept geöffnet und sich so fit für die Zukunft gemacht habe.

Da kann man wohl zurecht von einer Erfolgsstory sprechen.

Wolfgang Streicher, Schulleiter

Die Kosten für die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts liegen bei 3,15 Millionen Euro. Eine Million Euro erhält Rosenberg aus dem Schulbauprogramm als Fördermittel. Gut 2,1 Millionen Euro muss die Gemeinde selbst finanziell schultern. Das Architekturbüro ACT Tröster + Deucker zeichnete für die Ausführungsplanung verantwortlich.

Umbau geht bis 2020 weiter

Im zweiten Bauabschnitt, der Anfang Juli in Angriff genommen wird und bis April des nächsten Jahres abgeschlossen sein soll, wird dann das Treppenhaus saniert, ein Aufzug und Behinderten-WC eingebaut, alles wird demnach barrierefrei sein. Das Lehrerzimmer erfährt eine Vergrößerung und ein Elternsprechzimmer wird eingerichtet.

Im dritten Bauabschnitt werden dann die restlichen Schulräume und energetisch ertüchtigt. Im Sommer 2020 sollen dann die Baumaßnahmen komplett abgeschlossen sein. AK

© Schwäbische Post 18.05.2018 19:34
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