Eine Million Euro für schnelles Internet

Infrastruktur Der Gemeinderat Stödtlen vergibt die Arbeiten für den Breitbandausbau Ost. Weitere Themen sind die Unterbringung von Flüchtlingen und die Verabschiedung des Bauhofleiters.

Stödtlen

Auch der Osten der Gemeinde Stödtlen wird mit schnellem Internet versorgt. Der Gemeinderat Stödtlen hat die Arbeiten für den Breitbandausbau in Niederroden, Dambach, Eck am Berg, Ober- und Unterbronnen für rund 1,08 Millionen an die Ellwanger Firma Martin Roth und Söhne vergeben.

Zuvor gab es eine Diskussion darum, ob die aufgerissenen Gehwege neu asphaltiert oder gepflastert werden sollen. „Ich bin der Auffassung, dass die Gehwege noch gut sind“, sagte Bürgermeister Ralf Leinberger. Seiner Meinung nach reiche es aus, die Gehwege auf Grabenbreite neu zu asphaltieren. Der Antrag von Andreas Geiß, die Gehwege in Niederroden und Eck am Berg zu pflastern, wurde abgelehnt. In Dambach sei zu erwarten, dass in zwei bis drei Jahren die Gehwege wieder aufgerissen werden müssen. Daher wurde der Ort nicht in den Antrag eingeschlossen.

Flüchtlinge: Ab dem 23. August soll eine achtköpfige Familie aus Afghanistan in der Kirchstraße wohnen. Das teilte der Bürgermeister mit. Es handle sich um ein Ehepaar mit sechs Kindern, das jüngste noch ein kleines Baby, das älteste 11 Jahre alt.

Bauhofleiter geht: Bauhofchef Karl Nefzger, der auch Mitglied des Gemeinderats ist, geht zum Ende des Monats in den Ruhestand. Ralf Leinberger bedankte sich bei ihm für die geleistete Arbeit in den vergangenen 18 Jahren. Vor allem lobte er, dass sich der Bauhof unter seiner Leitung weiterentwickelt habe, ein neuer Bauhof wurde gebaut und der Fuhrpark sei auf dem Stand der Zeit. Das ganze Team nannte der Bürgermeister „Eine gute, schlagkräftige Truppe“.

Weniger Fördergelder: 60 000 Euro Zuschuss gibt es für den Feldweg zwischen Ziegelhütte und Merzenhof statt der beantragten 86 000 Euro. „Aber wir freuen uns“, sagte Ralf Leinberger. Andere Gemeinden seien ganz leer ausgegangen. Insgesamt kostet der Wegebau 175 00 Euro. Die Gemeinde will sich nun mit einem Ingenieurbüro beraten, ob die Maßnahme noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden soll oder ob es wegen der konjunkturellen Lage sinnvoller ist, noch bis nächstes Jahr zu warten.

TE Connectivity feiert: Am 13. Oktober veranstaltet die Firma TE Connectivity eine Feier auf dem Festplatz in Stödtlen. Darüber informierte der Bürgermeister. Der Platz in Wört, wo sonst gefeiert worden ist, reiche nicht mehr aus, weil dort gebaut worden sei. Beim Fest seien örtliche Vereine miteingebunden, die sich so etwas für die Vereinskasse dazuverdienen können.

Haushaltszwischenbericht: Kämmerer Marco Guse hatte beim Haushaltszwischenbericht erfreuliche Zahlen zu verkünden. Denn bisher läuft es finanziell besser als gedacht. Das liegt vor allem an den Gewerbesteuereinnahmen, die nach seinen aktuellen Berechnungen rund 230 000 Euro höher ausfallen als geplant. Insgesamt steht im Verwaltungshaushalt ein Plus von rund 270 000 Euro unterm Strich. Das führt zu einer höheren Zuführungsrate und einem besserem Ergebnis im Vermögenshaushalt. Dort steht ein Plus von rund 340 000 Euro unter dem Strich. Der Kämmerer mahnte aber, die Zahlen mit Vorbehalt zu genießen. „Das ist nur eine Momentaufnahme“, sagte er.

© Schwäbische Post 27.07.2018 12:11
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