Wasseralfingen in Zahlen

Daten und Fakten rund um den größten Aalener Stadtbezirk.
  • Das Wasseralfinger Schloss beherbergt heute unter anderem eine Sprachheilschule. Foto: als
  • Das Wasserspiel wertet den Karlsplatz in Wasseralfingen auf. Foto: als

Aalen-Wasseralfingen. Die Geschichte von Aalens größtem Teilort lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Im Jahr 1337 enstand das „Wasserschloss zu Wasserahelfingen“, das heute unter anderem eine Sprachheilschule beherbergt.

Nach der Reformation blieb der Ort überwiegend katholisch und gelangte zur Fürstpropstei Ellwangen. 1803 wurde Wasseralfingen dem Königreich Württemberg unterstellt.

Durch die Eisenverhüttung zu Beginn der Industrialisierung wuchs der anfangs bäuerlich geprägte Ort stark an und erhielt ab 1828 das Marktrecht. Nach dem Bahnanschluss durch die von Cannstatt ausgehende Remsbahn im Jahre 1861 wurde schon wenig später, 1876, die erste Zahnradbahn Deutschlands in Wasseralfingen in Betrieb genommen. Diese erleichterte die Beförderung des abgebauten Erzes vom Bergwerk ins Tal.

1951 wurde Wasseralfingen zur Stadt erhoben und 1975, gemeinsam mit Hofen, zwangsweise mit der Stadt Aalen zusammengeschlossen.

Heute weist die Gemarkung Wasseralfingens eine Gesamtfläche von 1.596 Hektar auf. Davon sind 7,1 Hektar Wasserfläche, 343 Hektar Waldfläche, 133 Hektar Verkehrsfläche und 287 Hektar sind bebaut. Die Einwohnerzahl belief sich zum 30. Juni 2018 auf 12.007 Menschen.

© Schwäbische Post 06.09.2018 16:50
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