Hier schreibt die Rentnergemeinschaft der Bosch Automovie Steering Schwäbisch Gmünd

Faschingsnachmittag der ZFLS-Rentnergemeinschaft

  • Show-Gruppe der ZFLS-Rentnergemeinschaft
  • Udo Lindenberg alias Johannes Dunkel
  • ZFLS-Rentnerchor

Am Schmotzigen Donnerstag feierte die ZFLS-Rentnergemeinschaft ihren traditionellen Faschingsnachmittag diesmal Congress-Centrum Stadtgarten, Hans-Baldung-Grien-Saal. Noch vor dem offiziellen Beginn um 14:30 Uhr spielte unser ZFLS-Rentnerkollege Werner Fritsch zum Tanz auf und schon war die Tanzfläche gefüllt. Erst nach dieser ausgiebigen Tanzrunde konnte Reinhard Nessel, in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Franz Reichenauer, die zahlreich erschienenen Gäste und die Rentnerkolleginnen und -Kollegen mit Angehörigen und Gästen mit dem Gmünder Schlachtruf „Hella, Hella, Gamundia begrüßen. Von der Personalabteilung Helmut Schneider. Den Betriebsratsvorsitzenden der ZFLS Harald Brenner mit Frau Marianne, sowie den Stellvertretenden BRV und Gesamtbetriebsrat der ZF Lenksysteme Elmar Kluske mit Frau Inge, sowie die Betriebsräte Rudi Waldenmaier, Uwe Lemke und Georg Schmid. Vom Betriebsärztlichen Dienst Frau Dr. Söll mit Thomas Wiedmann.
Nach einer weiteren Tanzrunde marschierte der Rentnerchor unter der Leitung von Karl Bosch mit den Klängen „Heute hau´n wir auf die Pauke“ in den Saal. Weiter ging es mit „Komm gib mir deine Hand“ und „Es wird Rabatz gemacht“ bis zum „Olé, oléo, leo, lé“. Weiter wurden mit dem ganzen Saal noch Faschingslieder geschmettert, sogar zum Ausmarsch wurde noch ein Prosit der Gemütlichkeit gesungen.

Wieder wurde fleißig getanzt, bis Kassier Klaus Issler, er führte durch das Programm, die Show-Gruppe des ZFLS-Rentnerausschuss ankündigte. Das Motto war „Sparmaßnahmen im Altenheim“. Da kamen sie herein, voraus Nachtschwester Ingeborg (Reinhard Nessel) dann die Altenheimbewohner im Nachthemd mit Zipfelmütze (Alfred Schwarz) der Zweite auf dem Nachtstuhl (Harald Brenner) geschoben wurde er von seiner Frau (Marianne Brenner) mit dem Rollator kam der Nächste (Karl-Heinz Haag) und die Beiden Letzten schlürften in kleinen Schritten hinterher (Barbara und Rudi Arnold). Der Saal tobte beim Anblick dieser Mannschaft. Auf der Bühne angekommen stellte sie sich hinter die bereitgestellten Stühle für die Morgengymnastik, danach setzten sie sich hin um die Morgentoilette zu machen. Ein Waschlappen stand für alle nur zur Verfügung, so mussten einer nach dem anderen sich damit waschen. Weiter ging es mit Zähneputzen, alle bekamen Zahnpasta aufgespritzt (Sprühsahne) und mussten sich dann mit der Klobürste putzen. Leider gab es auch nur ein Glas Wasser für alle, so musste über den Mund an den anderen weiter gegeben werden. Dann auch noch Stuhlgang, alle Hosen runter und auf die bereitgestellten Bettpfannen sitzen, der akustische Pat wurde vom Kapellmeister mittels eines Pfu-Kissen erzeugt. Zum abwischen erhielt der Erste zwei Blatt Klopapier, die er nach Gebrauch weitergeben musste. Beim Altenheimbewohner mit „Parkinson“ mussten seine Nachbarn mithelfen, was den Zuschauern vor Lachen die Tränen in die Augen trieb, ebenso als das Klopapier beim Letzten dunkelbraun angekommen war. Das Küsschen von der Nachtschwester Ingeborg für getane Arbeit wurde ebenfalls weitergegeben, wobei das Lachen der Zuschauer nicht enden wollte. Jetzt mussten natürlich auch noch die Bettpfannen geleert werden, dazu liefen die Akteure an die Tische und auf Kommando wurden die Pfannen geleert. Ein Konfetti-Bonbonregen ergoss sich über die Zuschauer. Nach einer folgenden Polonaise sollten die Akteure vorgestellt werden, was aber an den Rufen Zugabe, Zugabe scheiterte. Draußen stand da noch ein „Kranker“ wollen wir den rein lassen rief Klaus Issler und der Saal brüllte ja. Da kam der Kranke (Rudi Arnold) mit seinem Vortrag: „Mir fehlt garnix, Gott sei Dank ond trotzdem fühl i mi so Krank“. Vom Krankschreiben

über die Medikamente, die Kur und auch die Krankenkasse bis hin zur Bewegung wurde alles angesprochen. Ja so ist es hörte man immer wieder sagen. Super und Toll war zu hören und mit viel Beifall belohnt. Beim Vorstellen des Kranken sagte Issler, der hat leicht reden, er weiß von was er spricht, war schließlich dreißig Jahre im Betriebsärztlichen Dienst tätig.

Weitere Tanzrunden folgten bis ein weiterer Höhepunkt angekündigt wurde. Aus Hamburg sein ein Gast mit seinem Privatjet in Heubach gelandet und mit Polizeibegleitung hierher ins CCS gebracht worden, wir haben lange gespart um Euch diesen besonderen Gast bieten zu können. Wer kam dann mit dem „Sonderzug nach Pankow“ es war Udo Lindenberg alias Johannes Dunkel. Er ist noch aktiver Arbeitskollege der ZFLS. Nach einigen wunderbar vorgetragenen Lieder, mit echten Udo Lindenberg Marotten ist er unter tosendem Beifall verschwunden wie er gekommen war, er habe noch Nachtschicht.
Weiter wurde geschunkelt und getanzt zu den wunderbaren Klängen des Alleinunterhalters Werner Fritsch bis zum letzten Ton. Ein wunderschöner Faschingsnachmittag in der tollen Atmosphäre vom Hans-Baldung-Grien-Saal des CCS, in dem auch am 12. März um 14:00 Uhr die Hauptversammlung der ZFLS-Rentnergemeinschaft stattfindet
Rudi Arnold

 

© Rentnergemeinschaft der Bosch Automovie Steering Schwäbisch Gmünd 13.02.2015 19:23
3364 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.