Hier schreiben die Freunde historischer Fahrkultur Staufen-Ostalb

FHF Mitglieder auf Ausfahrt in Südengland

  • Parken der Fahrzeuge in der Nähe von Tintagel
  • National Motor Musuem in Beaulieu
  • Parken vor dem Atomium in Brüssel

Im Juni haben mehrere Mitglieder der Freunde historischer Fahrkultur Staufen-Ostalb e.V. eine Ausfahrt mit Ihren Old- und Youngtimern nach Süd-England unternommen. Nach einer langen 8 stündigen Anfahrt wurde Dünnkirchen erreicht, von wo aus mit der Fähre nach Dover übergesetzt wurde. Nach einer Übernachtung in Dover wurde die Fahrt über einen Besuch des berühmten Hampten Court Palace nach Winchester fortgesetzt. Dort ist die berühmte Tafelrunde der Ritter zu besichtigen. Über landschaftlich reizvolle Straßen und ungewohnten Rechtsverkehr führte die Reise dann nach Salisbury zur Kathedrale und dem Ort, der berühmten Magna Carta. Vorbei an Stonehenge wurden nun die Avebury Monuments angefahren, welche gegenüber Stonehenge noch kosten- und mühelos erreicht werden können. Am Abend wurde dann in einem wunderschönen alten Haus B&B übernachtet. Der folgende Tag führte zu Englands kleinster Stadt Wells mit ihrer mächtigen Kirche. Dort wurde unter anderem ein historischer Markt im großräumigen Gelände der Kirche besucht. Weiter ging es nach Glastonbury, einer eigenartigen Stadt die mit Ihren esoterischen Läden und auch teilweise seltsamen Menschen in den 68er stehen geblieben zu sein scheint. Dort wurde das älteste Hotel des Ortes aus dem Jahre 1452 bezogen. Am selben Tag wurde die Ruine der Glastonbury Abbey besucht in der angeblich König Arthus begraben sein soll. Über Lynmouth ging es dann nach Tintagel, wohl einem der Höhepunkte der Reise. Eine der Klippe vorgelagerte Insel mit Ruinenresten in denen angeblich König Arthus gezeugt worden sein soll. Nach dem Verlassen der Ruine war das nächste Ziel mit Plymouth und den Steps der Mayflower ein weiterer historischer Meilenstein. Am nächsten Morgen war das eigentliche Highlight der Ausfahrt erreicht. Das National Motor Museum von Beaulieu welches automoblile Schätze mit dem Glanz von Lords und Earls verbindet. Es wurde nicht nur das Museum besucht sondern auch das riesige Areal mit Herrenhaus, Kirche, Gärten und dem Park erwandert. Als nächster Leckerbissen wurden die historischen Dockyards von Portsmouth besucht. Dort liegen unter anderem Lord Nelsons HMS Victory und die HMS Warrior, welche besichtigt werden können. Die Reise führte dann zur letzten Übernachtung auf der Insel in´s idyllische Städtchen Rye von wo aus am nächsten morgen Richtung Heimat gestartet wurde. Mit der Fähre von Dover nach Dünnkirchen und nochmals eine Übernachtung in Brüssel bei der auch eine Besichtigung des Atomiums und der Innenstadt führte dann nach 10 Tagen direkt wieder nach Hause. Alles in allem eine tolle Ausfahrt mit ca. 3000km und sehr schönem und untypisch regenfreiem sonnigen England-Wetter.

© Freunde historischer Fahrkultur Staufen-Ostalb 28.07.2017 00:34
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