Alte Zeitungsfotos erzählen Geschichten

Hälfte der Schüler hat samstags frei

Aus dem GT-Fotoarchiv Zum Schuljahr 1992/1993 konnte jede Schule selbst entscheiden, ob sie jeden Samstag oder jeden zweiten Samstag frei gab. Rektor befürchtete gespaltene Familien.

Schwäbisch Gmünd

Noch eineinhalb Wochen, dann beginnt der Ernst des Lernens für die Schüler wieder – in einer Fünf-Tage-Woche. Das war nicht immer so. Noch bis vor 25 Jahren war jeden zweiten Samstag Unterricht. Dann konnten die Schulen selbst entscheiden, ob sie im Zwei-Wochen Rhythmus bleiben wollten oder den Schülern (und deren Eltern) generell

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Aus kurz vor dem Bürgerentscheid

Aus dem GT-Fotoarchiv Bei der Diskussion um eine Tiefgarage auf dem Stadtbad-Gelände waren die Stimmzettel bereits gedruckt.

Schwäbisch Gmünd

Die Gmünder rebellieren wieder, erneut machen Worte wie Bürgerantrag oder sogar Bürgerbegehren die Runde – dieses Mal gegen die stückweise Verbauung des Taubentals. Anläufe zu solchem Widerstand gab’s in Gmünd schon mehrmals. Nie allerdings kamen sie bislang so weit wie im Jahr 1996. „Die Stimmzettel und die Info-Broschüren

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Von Leberflecken und Fußgängerfallen

Aus dem GT-Fotoarchiv Neue Verkehrsschilder und Regeln sorgen in Gmünd für Diskussionen. Klage über Sturheit der Fußgänger und besonders der alten Frauen.

Schwäbisch Gmünd

Das weiße „Stop“ im achteckigen roten Feld, das gelbe Viereck im weißen Rand – jeder Verkehrsteilnehmer kennt diese Schilder. Nur ältere Fahrer wissen, dass es diese Verkehrsschilder eben nicht „schon immer“ gab. Am 1. März 1971 wurden sie mit der neuen Straßenverkehrsordnung in Kraft gesetzt. Wer „vorsichtig

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Gmünder ziehen sich übern Tisch

Aus dem GT-Fotoarchiv Die 1. offenen Stadtmeisterschaften im Fingerhakeln.
Gmünd ist eine Sportstadt, zweifellos. Aber im Sommer 1989 wagten sich mutige Gmünder in Herlikofen auf ein neues Feld, auf dem sonst eher Bayern die Champions stellen. Der TV Herlikofen richtete die 1. offenen Schwäbisch Gmünder Stadtmeisterschaften im Fingerhakeln aus. Ein Meister erinnert sich. weiter
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Platz für 2500 Flüchtlinge

Aus dem GT-Fotoarchiv Die ersten Planungen für die Militär-Liegenschaften.
Wie das Hardt 2030 aussehen wird, diskutiert der Gemeinderat derzeit. Die Flüchtlinge ziehen von ihren Unterkünften im Kasernengelände in ihr neues „Dorf“ gegenüber um, demnächst soll mit dem Abriss der bisherigen Unterkünfte begonnen werden. Planungen für die Hardt-Kaserne gab es bereits Anfang der neunziger Jahre. Die sahen allerdings weiter

An den Gräbern „ausgeflippt“

Aus dem GT-Fotoarchiv Verwüstung des Leonhardsfriedhofs schockt Gmünd
Der Schreck saß denen, die an jenem Sonntagvormittag die Gräber ihrer Angehörigen besuchen wollten, in den Knochen: Sie sahen eine Spur der Zerstörung, die sich quer über den Gottesacker zog. „Unbeschreibliche Verwüstung auf dem Leonhardsfriedhof“, titelte die Tagespost im Mai 1987. weiter
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Mauerbau mitten in Gmünd

Aus dem GT-Fotoarchiv Vier junge Leute sperren den Kroatensteg.
Viele Gmünder blickten an diesem lauen Augusttag 1965 verdutzt drein: Der Weg über den Kroatensteg war versperrt von einer Maueratrappe, die Aufgänge des Stegs waren mit Stacheldraht umwickelt. Vier junge Leute wollten mit dieser Aktion auf den Bau der Berliner Mauer aufmerksam machen. Die Teilung Gmünds dauerte allerdings nur einen Tag. weiter
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Ein Stadtteil hoch im Kurs

Aus dem GT-Fotoarchiv Als 50 Jahre Rehnenhof gefeiert wurden.
Rehnenhof/Wetzgau ist der jüngste Stadtteil Gmünds und hat doch eine alte Geschichte. Eine wichtige Zwischenstation dieser Historie für zumindest einen Teil wurde 1987 ausgiebig gefeiert: 50 Jahre Rehnenhofsiedlung. weiter

Schulte startet in der Opposition

Aus dem GT-Fotoarchiv Die Bundestagswahl 1969 in Schwäbisch Gmünd.
1969 war Wahljahr – eines, das für die jüngere Geschichte der Bundesrepublik durchaus Bedeutung hatte. Und das auch in Schwäbisch Gmünd zu Veränderungen führte. weiter
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Bäder halten kürzer als gedacht

Aus dem GT-Fotoarchiv Die Einweihung des neuen Hallenbads 1970.
Sanieren? Neu bauen? Abreißen und woanders neu erstellen? Die Zukunft des Hallenbads an der Goethestraße ist völlig offen und derzeit Gegenstand vieler Diskussionen. Dabei war der Sanierungsfall bei seiner Eröffnung vor 45 Jahren das teuerste Einzelprojekt seit der Stadtgründung. weiter

Das Taubental „verdolmetscht“

Aus dem GT-Fotoarchiv Waldlehrpfad als Vorgänger der Himmelsleiter.
Schon vor Naturatum und Himmelsleiter gab es Wege, um Gmündern und Besuchern das Taubental zu erschließen. 1970 strömten Massen zur Eröffnung des Waldlehrpfads. Inzwischen existiert er nicht mehr. weiter
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Fortschritt geht unten durch

Aus dem GT-Fotoarchiv 1973 wurde die Bahnhofsunterführung gebaut.
Als sie eröffnet wurde, war sie ein Fortschritt für den Verkehr in der Gmünder Innenstadt. Zwischenzeitlich galt sie als zweifelhaftes „Kunstmuseum“, als Angstraum für weibliche Passanten, aber eben auch als rascher Weg zum Bahnhof. Nun, nach knapp 40 Jahren, wurde die Bahnhofsunterführung im Zuge des aktuellen Stadtumbaus wieder abgerissen. weiter
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Super-Wahltag mit Überraschung

Aus dem GT-Fotoarchiv Sieben Bürgermeisterwahlen an einem Tag.
Super-Wahltag würde man ihn heute wohl nennen, jenen 16. Januar 1966. An diesem Tag mussten sich gleich in sechs Gemeinden und einer Stadt im damaligen Landkreis Schwäbisch Gmünd die Bürgermeister zur Wahl stellen. Nicht immer ging alles glatt. weiter
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Im historischen „Hochhaus“

Aus dem GT-Fotoarchiv Besuch in der wohl ungewöhnlichsten Wohnung Gmünds.
Die noch erhaltenen Wehrtürme sind steinerne Zeugen der Stadtgeschichte. Vor wenigen Jahrzehnten noch hatten einige der Türme Bewohner, die sich um sie kümmerten. Josef Stegmaier zum Beispiel bewohnte und betreute über 50 Jahre den Fünfknopfturm. weiter

Tarifstreit kocht in Gmünd

Aus dem GT-Fotoarchiv Auseinandersetzung in der Uhren- und Edelmetallindustrie.
Ein Tarifstreit dokumentierte Anfang der siebziger Jahre die Bedeutung der Uhren- und Edelmetallindustrie in und für Schwäbisch Gmünd. Rund 2500 Menschen arbeiteteten damals in dieser Sparte. Das Ergebnis der Tarifrunde dürfte bei Arbeitnehmern heutzutage Schwindelgefühle auslösen. weiter
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Millionen und die Ratten-Mumie

Aus dem GT-Fotoarchiv Der Wandel des Predigers von der Mietskaserne zum Kulturzentrum.
Der Prediger als Großbaustelle – das ist nicht das erste Mal so. Um 1970 war das ehemalige Dominikanerkloster, das bis dahin als Kaserne, Lazarett, NS-Dienststelle, Dunglege und Mietskomplex ziemlich heruntergekommen war, in einem jahrelangen Großprojekt umgebaut worden. weiter