Historische Kochtipps

Alle hatten Küchendienst

Sommerserie Essen im Mittelalter (6): Vom Leben und Speisen der Mönche im Kloster
Zwischen Askese und Ausschweifung schwankte das mittelalterliche Leben im Kloster – zumindest, wenn es ums Essen ging. „Es gab auch Zeiten, in denen die Regel des Heiligen Benedikt nicht mehr ernst genommen wurde, sondern der Genuss und die Bequemlichkeit das Leben der Mönche bestimmten“, erzählt der Lorcher Historiker Manfred Schramm. weiter

Völlerei vom Tellerbrot

Sommerserie Essen im Mittelalter (5): Der Adel feierte Gelage bei Wein und Bier
Ihr Ruf ist legendär. Wer an mittelalterliche Gelage denkt, dem läuft das Wasser im Mund zusammen. Stundenlange Festessen, mit einer gefühlt nicht enden wollenden Folge von Speisen. Teilnehmen daran durften allerdings hauptsächlich Adlige und hochgestellte Persönlichkeiten. Das Volk durfte zuschauen und bekam die Reste. weiter
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Das Messer brachte man mit

Sommerserie Essen im Mittelalter (4): Ritter hatten das Jagdrecht aßen viel Fleisch und Fisch
Ob sie tatsächlich so geschlemmt haben, die „alten Rittersleut“, wie es ihnen ihre Nachfahren im 21. Jahrhundert unterstellen? Neben Überlieferungen von Speisefolgen bei Festbanketten ist zumindest eines klar. Wohlhabende Ritter hatten den Landbesitz und das Recht zu jagen. So kam in den Burgen viel Fleisch auf den Tisch – Wild, Fasan, weiter
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Schwarzkornbrei bunt variiert

Sommerserie Essen im Mittelalter (2): Die Bauern lebten hauptsächlich von Selbstangebautem
Am Montag ‘nen Brei, am Dienstag ‘nen Brei, am Mittwoch und am Donnstig, am Freitag nen Brei, am Samstag nen Brei und dann ist wieder Sonntig – diese Abwandlung eines alten Trinkliedes, skizziert ziemlich treffend den bäuerlichen Speiseplan im Mittelalter. „Grundnahrungsmittel war Schwarzkornbrei, dazu gestockte Milch, Gemüse weiter
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