Kriegsjahr 1945

Das Grauen bleibt im Kopf

Wie die Erinnerung an die Kriegszeit bei vielen Zeitzeugen bis heute lebendig bleibt
Franz Brenner ist fast 85 Jahre alt, hat in Ellwangen lange Zeit ein eigenes Lokal betrieben, war Gemeinderat, Vereinsfunktionär und engagierter Bürger. Jetzt wohnt er im Altersheim und denkt immer wieder über die Vergangenheit nach. Nichts hat sich so tief in seine Erinnerung eingegraben wie jenes Erlebnis vom 8. April 1945. weiter

Serie Kriegsjahr 1945 – Das Kriegsende in Schlaglichtern

Mit der Serie „Kriegsjahr 1945“ stellen Schwäbische Post und Gmünder Tagespost 70 Jahre nach Kriegsende in Schlaglichtern dar, was damals in der Region geschah. Oder was Menschen aus der Region in den Kriegswirren erlebten. Der Blick, mit dem die Menschen auf das Ende der Nazi-Diktatur schauen, verändert sich. Viele, die jene Zeit noch erlebten, weiter
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Serie Kriegsjahr 1945 – Das Kriegsende in Schlaglichtern

Mit der Serie „Kriegsjahr 1945“ stellen Schwäbische Post und Gmünder Tagespost 70 Jahre nach Kriegsende in Schlaglichtern dar, was damals in der Region geschah. Oder was Menschen aus der Region in den Kriegswirren erlebten. Der Blick, mit dem die Menschen auf das Ende der Nazi-Diktatur schauen, verändert sich. Viele, die jene Zeit noch erlebten, weiter
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Jetzt beginnt die große Not

Viele Flüchtlinge, zu wenig Lebensmittel und Wohnraum prägen die Monate nach dem Kriegsende
So sehr sich die Menschen im Mai 1945 über das Ende der Kampfhandlungen freuten, die große Not kam erst noch: deutsche Flüchtlinge aus den Ostgebieten, frei gelassene Zwangsarbeiter und Ausgebombte suchten in den Städten und Dörfern eine Bleibe. Der Wohnraum wurde knapp, Nahrung und Kleidung auch. weiter
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Kinderarbeit im Krieg

Ingeborg Aufrecht: Der Vater verschollen, die Mutter muss den Hof und die Kinder allein durchbringen
An den Zweiten Weltkrieg hat Ingeborg Aufrecht bittere Erinnerungen. Er nahm ihr und ihren beiden Schwestern den Vater. Ihre Mutter musste die drei kleinen Kinder und den Bauernhof allein durchbringen. Die Mädchen, obwohl noch nicht einmal eingeschult, mussten auf dem Hof schwer mit anpacken. weiter
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„Alle waren gespannt auf die Amis“

Hermann Lang schildert in seinem Tagebuch, wie er am 8. Mai 1945 in amerikanische Gefangenschaft kam
Der 15-jährige Hermann Lang wurde im Januar 1945 in Ellwangen noch zur SS eingezogen. Als die Amerikaner vorrücken, zieht er sich mit versprengten Soldaten immer weiter nach Süden zurück. Am 8. Mai liegt seine Einheit am Achenpass, ohne Feindberührung. Ein Auszug aus seinem Tagebuch. weiter
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Vom Bad in die Gefangenschaft

Das Kriegsende in Aalen – das letzte Aufgebot: der Volkssturm
Wenn demnächst das Freibad im Hirschbach wieder geöffnet wird, dann wissen die wenigsten Besucher, dass vor 70 Jahren von hier aus das letzte Aufgebot in Aalen im Widerstand gegen die Alliierten die Fahrt in die Gefangenschaft antraten: 21 ganz junge und ganz alte Volkssturmmänner. weiter

Eine Dienstreise wird zur Odyssee

Alfons Kopp erzählt von Fliegerangriffen und einem Fußmarsch mit schwerem Gepäck am Ende des Krieges
Drei Tage lang war der Aalener Alfons Kopp kurz vor Kriegsende unterwegs. Als Lehrling im Reichsbahnausbesserungswerk wurde er auf Dienstreise nach Rottenburg geschickt, um Proviant für die RAW-Kantine zu holen. Der heute 85-Jährige geriet dabei unter Beschuss. Jetzt, 70 Jahre danach, erzählt er die Geschichte seiner Odyssee. weiter
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Serie Kriegsjahr 1945 – Das Kriegsende in Schlaglichtern

Mit der Serie „Kriegsjahr 1945“ werden Schwäbische Post und Gmünder Tagesport 70 Jahre nach Kriegsende in Schlaglichtern darstellen, was damals in der Region geschah. Oder was Menschen aus der Region in den Kriegswirren erlebten. Der Blick, mit dem die Menschen auf das Ende der Nazi-Diktatur schauen, verändert sich. Viele, die jene Zeit weiter
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Die Angst vor den Werwölfen

Die NS-Befehlshaber versuchten mit den „Werwölfen“ eine Partisanengruppe aufzubauen
Vor 70 Jahren endete in Ostwürttemberg mit dem Vormarsch der alliierten Truppen der zweite Weltkrieg. Wie würde die deutsche Zivilbevölkerung auf die Besatzung reagieren? In der US-Armee fürchtete man die „Werwölfe“. Die NSDAP hatte angekündigt, Jugendliche in den Terrorkrieg zu schicken. weiter
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Unwetter schützt vor Bomben

Gertrud Schuler wurde als Kind vom zerstörten Cannstatt nach Rosenberg verschickt
Für Gertrud Schuler aus Rosenberg ist der 22. April 1945 bis heute ein wichtiger Gedenktag. Nachdem amerikanische Besatzungssoldaten bereits Stellungen in Ellwangen und in Hohenberg eingenommen hatten, sollten an jenem Tag auch Luftangriffe über Rosenberg gestartet werden. weiter

Serie Kriegsjahr 1945 – Das Kriegsende in Schlaglichtern

Mit der Serie „Kriegsjahr 1945“ werden Schwäbische Post und Gmünder Tagesport 70 Jahre nach Kriegsende in Schlaglichtern darstellen, was damals in der Region geschah. Oder was Menschen aus der Region in den Kriegswirren erlebten. Der Blick, mit dem die Menschen auf das Ende der Nazi-Diktatur schauen, verändert sich. Viele, die jene Zeit weiter
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„Stop boys“rief der Amerikaner

Otto Hutter erinnert sich an Tiefflieger, die SS in der „Stöcklesheide“ und die ersten GIs
1933 geboren, der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg prägten seine Kindheit: Otto Hutter hat alle seine Erinnerungen aufgeschrieben. Für diese Zeitung erzählt er, wie der Krieg nach Schwabsberg und Buch kam. weiter
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Der Todesmarsch nach Dachau

Anfang April 1945 wurden Hunderte KZ-Häftlinge durch den nördlichen Ostalbkreis getrieben
In Dalkingen steht ein Gedenkstein mit folgendem Text: „Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart - Zum Gedenken an die Hinrichtung von 27 KZ-Häftlingen am 7. April 1945“. Es war das erste Mahnmal im Ostalbkreis, das an ein Kriegsverbrechen der Deutschen erinnert. weiter
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Der Fänger im Goldrain

War der amerikanische Autor J. D. Salinger 1945 als Soldat der US-Army in Ellwangen?
Er ist einer der bekanntesten Vertreter der amerikanischen Nachkriegsliteratur: Jerome David, genannt Jerry Salinger. Mit dem Roman „The Catcher in the Rye“, zu Deutsch „Der Fänger im Roggen“ wurde er weltberühmt. Als Soldat im Zweiten Weltkrieg befreite er Konzentrationslager und es gibt Hinweise, dass er auch in Ellwangen war. weiter
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Die Schlacht um Crailsheim

Serie Weltkriegsende: Die Stadt wurde kurz von Deutschen zurückerobert – verheerende Folgen
Als einzige Stadt östlich des Rheins wurde Crailsheim während des zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen zurückerobert. Im Wehrmachtsbericht wurde der deutsche „Sieg“ vom 10. April gefeiert. Es war der letzte in diesem Krieg und hatte für die Crailsheimer fatale Folgen. Fast die ganze Stadt wurde zerstört, Zivilisten, die sich ergeben weiter

Serie Kriegsjahr 1945 – Das Kriegsende in Schlaglichtern

Mit der Serie „Kriegsjahr 1945“ werden Schwäbische Post und Gmünder Tagesport 70 Jahre nach Kriegsende in Schlaglichtern darstellen, was damals in der Region geschah. Oder was Menschen aus der Region in den Kriegswirren erlebten. Der Blick, mit dem die Menschen auf das Ende der Nazi-Diktatur schauen, verändert sich. Viele, die jene Zeit weiter
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Weiße Fahne rettet Neresheim

Willi Spießhofer erinnert sich ans Kriegsende auf dem Härtsfeld – ein Einzelner stellt sich den US-Panzern
Den zweiten Weltkrieg erlebte der heute 84-jährige Willi Spießhofer als Kind und Jugendlicher in seiner Heimatstadt Neresheim. Die Bilder von der Eroberung der Klosterstadt durch die Amerikaner haben sich für immer in sein Gedächtnis eingebrannt. Er will sie der nachfolgenden Generation weitergeben, „unverfälscht“, sagt er. weiter

An Ostern flogen erste Bomben

Erinnerungen an die ersten Luftangriffe auf Aalen am Ostersonntag vor 70 Jahren
Wenn ältere Aalener gefragt werden, an welches Ostern sie sich insbesondere erinnern, dann werden viele spontan sagen: an Ostern 1945. Da nämlich erlebten sie die ersten Luftangriffe auf Aalen – und am Ostermontag fiel die erste Bombe. weiter
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Widerstand im Kleinen

Die Mutter von Margarethe Oehlmann hat das Kriegsgeschehen detailliert dokumentiert
Ostern 1945 ging ein Bombenhagel auf den Aalener Bahnhof nieder. Margarethe Oehlmann war damals viereinhalb. Sie selbst hat daran keine Erinnerung mehr, im Tagebuch ihrer Mutter ist jedoch jedes Detail vermerkt. Die beiden teilen einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, mit dem sie während und nach dem Krieg oft aneckten. weiter

Im Berliner Endkampfchaos

Ehemaliger Aalener Lehrer Kurt Plapp erlebt die letzten Kriegstage als Soldat in der Reichshauptstadt
19 Jahre alt war Kurt Plapp, als er beim Kampf um Berlin im Jahre 1945 zu retten versuchte, was nicht mehr zu retten war. Wie er durch die Kriegswirren kam. Wie er überlebte, wie er es schaffte, in den Westen zu flüchten, weil er nicht in russische Gefangenschaft wollte. In der SchwäPo-Reihe zum Ende des Zweiten Weltkriegs berichtet der ehemalige Aalener weiter

Das Massaker von Lippach

Eines der dunklesten Kapitel in der Kriegsgeschichte der US-Truppen
Was sich in Lippach am Sonntag, 22. April 1945 ereignet hat, gilt als eines der dunkelsten Kapitel der US-Streitkräfte in Deutschland: ein Mord an 36 blutjungen Soldaten, die in unverantwortlicher Weise noch in letzter Stunde zur aussichtslosen Vaterlandsverteidigung missbraucht und von ihren Vorgesetzten schmählich im Stich gelassen wurden. weiter

Die Flugwache von Ellenberg

Serie Kriegsjahr 1945: Von der „Horchgrube“ meldeten Soldaten feindliche Überfliegungen
Es gibt noch zwei Gebäude in Ellenberg die aus der Kriegszeit stammen. Die Funkstelle ist gut sichtbar und bekannt. Am „Alten Weg“ steht dazu noch eine kleine Hütte, die heute noch „Flugwache’“ genannt wird. Dort waren Soldaten auf Horchstation nach feindlichen Flugzeugen. weiter
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Das Ende des Krieges im Internet

Amerikanische Militärarchive stellen immer mehr Film- und Fotomaterial ins Netz
Wenn man nachfühlen will, wie für die Menschen in Deutschland das Ende des Zweiten Weltkrieges war, bietet sich das Internet als Medium an: Nirgends sonst werden derart viele Informationen ungefiltert angeboten. Unter der Masse an Entertainment muss man nach echten Informationen tief surfen. Doch man wird fündig. weiter
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Der Zeichner der Stunde Null

Der Lehrer Eduard Wengert zeichnete im April 1945 den Kriegsschauplatz Ellwangen
Wer heute Fotos jener Zerstörungen sucht, die durch den Beschuss von Tieffliegern, Haubitzen und Panzern im Kriegsjahr 1945 in Ellwangen entstanden sind, hat wenig Aussicht auf Erfolg. Doch es gibt eine Serie von Zeichnungen, die der Lehrer am Pennal, Eduard Wengert, angefertigt hat. Das Kulturamt wird sie ab April ausstellen. weiter

Hühner legten keine Eier mehr

Eugen Feil erlebte in Stödtlen mit den ersten Tagen der amerikanischen Besatzung die schönste Zeit seines Lebens
Das Kriegsende war für ihn der Beginn einer wundervollen Lausbubenzeit: Eugen Feil war 1945 neun Jahre alt und lebte in einem Haus mit der Oma, der Mutter, dem älteren Bruder sowie einer Tante mit Familie aus Heilbronn, die ausgebombt war. weiter
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Wo die Weltkriegsbomben ticken

Der Kampfmittelräumdienst findet auch im Ostalbkreis jedes Jahr Blindgänger und Munition
Der Zweite Weltkrieg ist seit 70 Jahren vorbei, doch noch immer sterben Menschen an der Munition von damals. Der Kampfmittelräumdienst beim Regierungspräsidium Stuttgart hat es mit Bomben zu tun, die als Blindgänger im Boden versteckt sind, und mit Fundmunition, die manchmal offen in Scheunen und Dachböden liegt. weiter

„Wir waren Kindersoldaten“

Ein Interview mit Erich Klingmann und Hermann Lang über die letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges
Hermann Lang und Erich Klingmann waren keine 15 Jahre alt, als sie im Januar 1945 als SS-Soldaten rekrutiert wurden. Praktisch ohne Ausbildung sollten sie gegen die anrückenden amerikanischen Streitkräfte kämpfen. Ein Himmelfahrtskommando, das beide mit viel Glück gesund überstanden. Heute blicken sie ohne Groll auf die letzten Tage des dritten Reiches weiter

Eine Bombe zum Geburtstag

Serie Kriegsjahr 1945: Die Funkstelle in Ellenberg wird mehrfach Ziel von Fliegerangriffen
Vor 70 Jahren war das Kriegsende nahe. Noch gibt es Zeitzeugen, die sich an jene Tage erinnern. Ehrenfried Schütz hatte am 17. Januar 1945 Geburtstag. Er wurde drei Jahre alt. Plötzlich ließen ihn die Erwachsenen mit dem Geburtstagskuchen allein: Alle rannten zur Funkstelle, wo eine Bombe explodiert war.Ellenberg. Am 17. Januar 1945 gab es in Ellenberg weiter
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70 Jahre nach der Stunde Null

Neue Serie „Kriegsjahr 1945“: Der Untergang des Dritten Reiches war ein Trauma für jeden Einzelnen
Vor 70 Jahren, zweiter Weltkrieg: die großen Städte um die Region Ostwürttemberg liegen in Schutt und Asche. Die Menschen im heutigen Ostalbkreis sehen den Feuerschein am Nachthimmel. Das Ende der Nazi-Ära naht. In einer neuen Serie widmet sich diese Zeitung dem Schicksalsjahr 1945, wird aber auch aufzeigen, wie der Zweite Weltkrieg bis heute nachwirkt. weiter
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