Stadtvillen

Würde des Hauses stets erhalten

Das Wohnhaus der Familie Forster in der Weißensteiner Straße 13
Maria Ursula Forster, geborene Schmid, war eine mutige Frau. Als der Gründer der Silberwarenfabrik Forster und Graf, ihr Mann Carl Julius, 1895 gestorben war, führte sie nicht nur die Geschäfte weiter, sondern baute auch eine stattliche Villa als Wohnhaus für sich und ihre neun Kinder. Der gepflegte Klinkerbau an der Weißensteiner Straße 13 ist jetzt weiter

Der Reiz der alten Hülle

Die Silberwarenfabrik Forster und Graf in der Weißensteiner Straße
Der dokumentierte Stammbaum der Schwäbisch Gmünder Familie Forster geht zurück auf Lorenz Forster, der 1620 im fränkischen Aub geboren wurde. Sein Sohn Franz, geboren 1668, war Goldschmied, kam vermutlich des Berufs wegen nach Gmünd und heiratete 1687 Anna Maria Debler. Damit begann auch die lange Tradition des Gold- und Silberschmiede- und des Kaufmannsgeschlechts weiter

Vom Gewicht der „Protzenarchitektur“

Abgerissene Gmünder Stadtvillen hinterlassen Lücken in der Gmünder Baugeschichte
Der Anblick ist ungewohnt: In der Parlerstraße gibt es seit April einen unbebauten Fleck. Die Villa Breidenstein, lange schon war dies angekündigt, konnte nicht erhalten werden. Damit ist eine weitere schmucke Stadtvilla verschwunden. Wie Jahrzehnte zuvor die Müllersche Villa in der Uferstraße 2 und die Kühnsche Villa in der Robert-von-Ostertag-Straße. weiter
STADTVILLEN / Mit dem Abriss der Uferstraße 2 ging eine besonders schmucke Villa verloren

Ein Haus von städtebaulichem Rang

Das Möbelhaus Hess gab damals sogar einen Empfang im Rokokoschlössle: An einem Mittwoch, dem 1. Juli des Jahres 1970, eröffnete das Nürnberger Unternehmen ein Einrichtungshaus in der Gmünder Uferstraße. Ein "schöneres, größeres Haus" nach zwölf erfolgreichen Jahren in Schwäbisch Gmünd, sagte damals der Inhaber Walter Hess in der GMÜNDER TAGESPOST. Weichen weiter
STADTVILLEN / Die ersten Häuser am Kaffeeberg und an der Mutlanger Straße baute die Familie Gatter

Alles wie aus einem Guss

Die Geschichten der beiden Gatter-Villen in der Kaffeebergstraße 1 und der Mutlanger Straße 23 hängen eng mit der Geschichte der Firma zusammen. So tatkräftig wie Firmengründer Ferdinand Gatter 1881 mit der Gießerei begann, so vorausschauend investierten Sohn Eugen und Neffe Ferdinand in den häuslichen Familienbesitz. weiter
STADTVILLEN / Das repräsentative Bankgebäude in der Ledergasse 67

Wo die D-Mark zum Euro wurde

"Uns hat das Haus gefallen, wir sind einige Zeit drum herum gestrichen, und schließlich haben wir's gekauft." Eine einfache Entscheidung war's nicht, die Werner Gärtner und Hanna Meid mit dem Erwerb des Hauses in der Ledergasse 67 trafen. Weil ein solches Gebäude Geld und Zeit braucht. Und Verständnis. Denn das Haus hat eine lange, stolze Banktradition. weiter
STADTVILLEN / Die Uferstraße 6 sollte abgerissen werden - Bürgerprotest rettete das Jugendstilgebäude

Auf den Spuren von Carl Baas

Er hat die halbe Uferstraße gebaut. Und nicht nur die: Der Name des Baumeisters Carl Baas fällt immer wieder, wenn es um die schmucken Villen in der um 1900 entstandenen Flaniermeile geht. So auch bei der Uferstraße 6, die im Jahr 1905 entstanden ist und heute fast nicht mehr an dieser Stelle stehen würde. weiter
STADTVILLEN / Herrschaftliche Idylle zwischen Bahnlinie und Seifenfabrik am Eingang des Taubentals

Liebe und Sinn fürs "Soifaschlössle"

Die Villa, die der Seifenfabrikant Karl Nittinger 1916 am Eingang des Taubentals bauen ließ, hat bis heute nichts von ihrer damaligen Herrschaftlichkeit eingebüßt. Ulla, die Gattin des verstorbenen Karl-Heinz Nittinger, bewahrt das Erbe mit sehr viel Liebe und Sinn für die alte Architektur. weiter
STADTVILLEN / Glückliche Kindheit in der Uferstraße 48

Das Gartenhaus auf dem Dach

Das Gartenhaus auf der Dachterrasse der Guillocheurfabrik des Vaters war der familiäre Lebensraum der vier Geschwister Weickmann. Der äußere Lebensraum war die Uhlandstraße und der Josefsbach. Alle Kinder von Egid und Anna Margarete wurden im Haus mit der Nummer 48 geboren und leben zum Teil noch heute dort. weiter
STADTVILLEN / GT setzt Serie über prachtvolle Häuser aus dem 19. und 20. Jahrhundert und deren Bewohner fort

Spiegel einer späten Industrialisierung

Ein neues Kapitel Stadtgeschichte hat die GMÜNDER TAGESPOST im vergangenen Jahr mit der Serie "Gmünder Stadtvillen" aufgeschlagen. Fast 20 schmucke Häuser aus der zweiten Hälfte des 19. und ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben wir seitdem in loser Folge vorgestellt. Nun, in der so genannten nachrichtenarmen Zeit, wollen wir diese Serie wieder aufleben weiter
STADTVILLEN / Buhls Berg - verwachsen und verwunschen

Wo Gmünds Turnvater Buhl sich fit hielt

Die langgezogene Villa im Landhausstil hoch oben am Nepperberg hat eine schillernde Vergangenheit. Sie ist nicht nur Kulturdenkmal, sondern auch ein Stück Heimatgeschichte. Um die Höhlen, die sich vom Salvator in westlicher Richtung durch den Fels ziehen, ranken sich uralte Geschichten. weiter
STADTVILLEN / Bedeutende Gmünder Familien prägten das Haus Goethestraße 3

Schmuckfabrikation und ein Paradies für Kinder

Die rosa getönte Fassade mit dem neobarocken Giebel erinnert ein wenig an das Rokokoschlösschen, wenn man von der Haußmannstraße oder der Uferstraße auf die Goethestraße 3 zugeht. Hinter ihr wurde mehr als ein halbes Jahrhundert Schmuckgeschichte geschrieben, bevor andere honorige Mieter in Haus und Fabrik einzogen. weiter
STADTVILLEN / Uferstraße 38 - Ein Schwätzle beim Zigarren-Betz im Treffpunkt Uferstraße

Vom "Österreicher Hof" bis zum Alpenverein

Als um die Jahrhundertwende jenseits des Josefsbachs der große Bauboom begann, stand bereits das Eckhaus an der Uferstraße 38. Die beiden Wirte Eduard und Max Waldenmaier (Zum Mohren und Zum Kreuz) hatten es 1898 von dem Gmünder Architekten Ernst Baas bauen lassen. Sie witterten dort ein Geschäft, denn die in der Nachbarschaft tätigen Bauarbeiter waren weiter
STADTVILLEN / Lindenfirststraße 9 - die Villa der Familie Heyd

Vier Generationen und eine ganze Menge Leben

Über die frühen Jahre der Villa in der Lindenfirststraße 9 ist nicht allzuviel bekannt. Nur, dass Wilhelmine Frank das Anwesen des Hauses von Baptist Ott für 28000 Mark kaufte. Erst aus späteren Jahren, als Ferdinand Heyd das mittlerweile gebaute Haus übernahm, füllten sich Grundstück und Gebäude mit Leben, das nacherzählt werden kann. weiter
STADTVILLEN / Der Gmünder Kunstsammler Julius Erhard baute das Haus Katharinenstraße 9

Familiennamen zum Verwechseln ähnlich

"Wir sind nur Gast in diesem Haus", sagt Ulrike Ehrhart ebenso selbstverständlich wie ehrfürchtig. Seit 1993 lebt die Arztfamilie im ererbten Familienbesitz Alexander Ehrharts, dessen Verwandtschaft nur auf Umwegen zu dem Gmünder Kunstsammler Julius Erhard führt. weiter
STADTVILLEN / Uferstraße 30 - vier Generationen Gold- und Silberschmiede Friedrich Knödler

Eine Firma, ein Strandkorb und viele Kinder

72 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte prägen das hell verklinkerte Gebäude mit dem langgezogenen Fabrikanbau an der Ecke Lessingstraße / Uferstraße. Noch heute ist die Uferstraße 30 in Familienbesitz des Gold- und Silberwarenfabrikanten Knödler. weiter
  • 585 Leser
STADTVILLEN / Die Parlerstraße 30 - eine Fabrikanten-, Künstler- und Zahnarztvilla

Wo die Gmünder Krokus-Flut begann

Es ist eine nette, kleine Anekdote mit nachhaltiger Wirkung: Im Frühjahr gibt es am Gmünder Graben alljährlich eine Flut von Krokussen. Diese geht auf Hühnerhaltung in der Villa in der Parlerstraße 30 zurück. Ein Haus, einst für einen Fabrikanten erbaut, heute im Besitz des Zahnarztes Herbert Walter. weiter
STADTVILLEN / 78 Jahre lang Augenarzttradition in der Uferstraße 22

Skat im Turmzimmerle, Patienten im Teepavillon

Die kleine Christine Rösch hätte nie geglaubt, dass sie einmal in dem verwunschenen Garten ihrer Kinderträume ein- und ausgehen würde - als Besitzerin. Sie erinnert sich mit Freude und ein wenig Respekt daran, als sie und ihr Mann, der Augenarzt Dr. Ernst-Henning Weimershaus, die Villa an der Uferstraße 22 im Jahr 1986 kauften. weiter
STADTVILLEN / Die Villa des Künstlers und Bildhauers Max Seiz am Nepperberg 4

Ein Unikat für einen Individualisten

"Wenn ich meine Remise aufmache, begrüßt mich jeden Morgen die Sonne." Der Gmünder Maler und Bildhauer Max Seiz lebt seit mehr als 30 Jahren hoch über seiner Heimatstadt in der alten Fabrikantenvilla am Nepperberg. weiter
STADTVILLEN / Parlerstraße 5 - das Haus der Etuisfabrikantenfamilie Breidenstein

Von der Fabrikantenvilla zur KunstVilla...

Für Heinrich Breidenstein ist es ein Jammer: Das Haus in der Parlerstraße 5 wird abgerissen, das Haus seiner Kindheit und Jugend. Eigentlich sollten im alten Gewand der einstigen Fabrikantenvilla neue Wohnungen entstehen, doch morsche Balken machten diese Pläne zunichte. Nun hat das Haus vor seinem Abriss nochmal auf sich aufmerksam gemacht, durch die weiter
STADTVILLEN / Haus Schenk am Lindenfirst ein Bauwerk mit unverkennbarem Stil

Auf Fels gegründet und von Kunst geprägt

"Wenn mich die da unten ärgern, dann geh' ich auf meinen Berg und schau wohlgefällig auf sie runter." Der Maler Alois Schenk konnte das leicht sagen, denn er hatte ein steiles Hanggrundstück am Lindenfirst gekauft und 1925 mit einem Einfamilienhaus bebaut. weiter
STADTVILLEN / Parlerstraße 31 - eine repräsentative Villa mit vielen Besitzern und noch mehr illustren Bewohnern

"In dem Haus steckt ein Stück Herzblut"

Maria Schenk hat gleich mehrere Verbindungen zur Villa in der Parlerstraße 31: "Es war der Bruder meines Urgroßvaters, der das Haus gebaut hat", erzählt sie. Und ergänzt: Der Vater ihres Schwiegersohnes erwarb das Gebäude einige Jahrzehnte später. weiter

Meinung erwünscht

Sie haben einen Tipp für die GT-Serie "Stadtvillen". Sie kennen ein Haus, dessen Geschichte erzählenswert ist. Wir freuen uns über Ihre Tipps und Ihre Meinung. Per Mail: gt-redaktion@tagespost.de. Am Telefon: (07171) 6001712. weiter
  • 1645 Leser
STADTVILLEN / Die Forster'sche Villa gehört zu den Schmuckstücken am Gmünder Graben

Eine Fabrikantenvilla, die Geschichte schrieb

Die Forster'sche Villa in der Robert-von-Ostertag-Straße ist in Schwäbisch Gmünd ein Begriff. Das allein durch seine Größe auffallende, rote Sandsteingebäude mit dem abgeflachten Dach und den runden Medaillons an der Fassade schrieb über hundert Jahre lang mit seinen Bewohnern Stadtgeschichte. weiter

Menschen im Blick

Gmünder Stadtvillen - unsere neue Serie erzählt nicht die Baugeschichte der Häuser. Uns geht es um die Menschen. Sie erfüllen Häuser mit Leben. Wir laden unsere Leser ein, uns Tipps zu geben. Zu Villen. Zu Menschen, die in den Villen gewohnt haben. Aber auch zu Bildern und Postkarten von Villen, die Sie kennen oder besitzen, Raritäten wie die auf dieser weiter
  • 680 Leser
SOMMERGESCHICHTEN / Neue Serie der GMÜNDER TAGESPOST über Stadtvillen

Arler, Parler und die "Neue Welt"

Die GMÜNDER TAGESPOST schlägt ein neues Stück Stadtgeschichte auf: In den kommenden Wochen erzählen wir unseren Lesern Geschichten aus Gmünder Stadtvillen. Ihrer Bauherren. Ihrer Bewohner. Deren Nachfahren. Lebensläufe, mal Tragik, mal Glück. weiter