Wirtshaus-Tradition

Wo Gustav Heinemann Siesta hielt

Aalener Wirtshaus-Geschichten (107): Der Pelzwasen-Gasthof war eine nur 35-jährige Episode
Die Siedlergemeinschaft Pelzwasen hat allen Grund stolz zu sein. Deren Mitglieder haben nach dem zweiten Weltkrieg in beispielloser Weise Eigeninitiative entwickelt und gegenseitige Hilfe geleistet. Einer ist dem andern beim Bau eines eigenen Häusle zur Hand gegangen. Krönung ihres Gemeinschaftswerks aber war der Bau des Pelzwasen-Gasthofs. weiter
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Griechisch seit 28 Jahren

Aalener Wirtschafts-Geschichten (106): Das „Delphi“ – Vorher Wohn- und Bürohaus sowie Stadtbauamt
Vom Büro- und Wohngebäude zum Stadtbauamt und schließlich zum griechischen Lokal: Das im Jahr 1928 erbaute Gebäude an der Friedhofstraße hat eine abwechslungsreiche Geschichte. Jetzt führt seit 28 Jahren Christos Gouromichos das „Delphi“. weiter

Der Frida ihr „i-dipfele“

Aalener Wirtshaus-Geschichten (105) - Das heutige „Le Palme“
Viele SchwäPo-Leser warteten Ende der 70er-Jahre wöchentlich auf die schwäbische Glosse von der „Frida i-dipfele“. Dass einmal ein Altstadtlokal gleichen Namens die Erinnerung an sie als Mundartdichterin wach halten sollte, erlebte sie nicht mehr. weiter
  • 871 Leser

„Chillen“ im alten Stadel

Aalener Wirtschafts-Geschichten (104): Vom „Kornstadel“ zum „Chilis“
Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus in der Stadelgasse darf als Prototyp der im alten Aalen üblichen Bauweise gelten: unten die Scheune mit dem Viehstall, im ersten Geschoss die Wohnung, und oben ein zweistöckiges Dach mit der Luke zur Straße, durch die per Seilzug Heu, Getreide und Brennholz hinaufgezogen wurden. weiter

Vom Fischgeschäft zum Asia-Imbiss

Aalener Wirtschafts-Geschichten (102) – Der Asia-Imbiss Thaiha in der Stadelgasse
Im Winkel hinter der vormaligen Bäckerei Aißlinger an der Stadelgasse befand sich einst die heute ins Industriegebiet ausgesiedelte Glaserei Zeiher. Zu Beginn der Jahrhundertwende baute Architekt Josef Mettmann das Gebäude zur gastronomischen Nutzung aus. weiter
  • 852 Leser

„Ola braucht a nuis Hotel“

Aalener Wirtschafts-Geschichten (100): Ein langer Weg bis zur Realisierung des Limes-Hotels im Jahr 1994
„Ola braucht a nuis Hotel“, besang schon Ende der 70er-Jahre der Blase an der MTV-Fasnacht den Traum vieler in der Kocherstadt – auch wenn damals noch längst kein heilbringendes Wässerle aus den Tiefen unter dem Heuchelbach floss. Die Planung und der Bau des Thermalbad-Hotels markieren bis 1994 einen langen Weg. weiter
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Eine Gaststätte im steten Wandel

Aalener Wirtschafts-Geschichten (99): Auf und nieder im Stadthallen-Restaurant
Völlig unverhofft schien sich im Oktober 1976 für die Stadt ein alter Traum zu erfüllen: ein Restaurant der gehobenen Klasse als Anbau an die Stadthalle, so wie dies schon seinerzeit bei deren Bau im Jahr 1956 geplant war und in einem Aufriss vorlag. Wie aber kam es dazu? weiter
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Im Stil der Grazer Hofbäckerei

Aalener Wirtschaftsgeschichten (98): Das City Hotel Antik mit dem Restaurant „Colosseo“
Einem maurischen Schlösschen gleich hebt sich das „Antik“ gewaltig von der umgebenden Architektur der Häuser in der Stuttgarter Straße ab. In jedem Fall ein Hingucker für alle Stadtbesucher. Bauherrn des City-Hotels mit Restaurant waren 1981 Elfriede und Herbert Saalborn. weiter

Gäste als Bankräuber entlarvt

Aalener Wirtschafts-Geschichten (97): Viel Prominenz steigt bis heute im Aalener Ratshotel ab
„Wir wollten schon immer etwas Eigenes, selbständig ein eigenes Restaurant oder Hotel führen“, sagen Günther und Elisabeth Schiehlen über ihre Beweggründe, 1982 an der Friedrichstraße das Ratshotel zu eröffnen. weiter
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Bombenalarm bei der Eröffnung

Aalener Wirtschafts-Geschichten (96): Im Ratskeller speist seit 1975 immer wieder auch Prominenz
Bombenalarm – just am Tag, als mit dem neuen Rathaus auch der Ratskeller eingeweiht werden sollte. Der Neubau musste komplett geräumt werden. „Gangat älle naus, i bleib, i muaß kocha“, reagierte mit stoischer Ruhe der erste Pächter des Ratskellers. Komme, was da wolle, er ließ sich nicht aus der Fassung bringen. weiter

Die kinderfreundlichste Kneipe?

Aalener Wirtschafts-Geschichten (95) – Im Cafe „Wunderlich“ in der Altstadt pulsiert noch immer das Leben
„Das Wunderlich ist unbestritten die kinderfreundlichste Kneipe im Städtle“, schwärmt eine junge Mutter von zwei heranwachsenden Buben. Und warum? „Weil man hier das Essen mitbringen darf und die Kinder der Stammgäste fürs Getränk nichts zahlen müssen.“ weiter
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Titel für Trinkfeste: „Bier-Doktor“

Aalener Wirtschafts-Geschichten (94) – Die „Bierakademie“ mit der längsten Theke der Region
Lange bevor die Aalener Hochschule Promotionen ermöglichte, konnten Studenten und andere trinkfeste Zeitgenossen im Hüttfeld für „hervorragende Leistungen“ den Doktortitel (A.C.) erwerben. Aber nur, wer in der „Bierakademie“ ohne zu wanken die Schluckrunde um das große Fass aus den zwölf Zapfhähnen schaffte. weiter
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Wirtshaus trägt viele Namen

Aalener Wirtschafts-Geschichten (93): Das Museumsstüble im Hüttfeld
Das Wohngebiet Hüttfeld war lange Zeit von der Aalener Gastronomie abgehängt. Dass es so nicht bleiben werde, lag auf der Hand. So wurde aus dem ehemaligen Konsum-Laden in der Fliederstraße das Museumsstüble. weiter
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In Stein gemeißelte Antwort an Spötter

Aalener Wirtschafts-Geschichten (92): Das Reichsstädter Café
„Ich laufe schon seit zehn Jahren an diesem Haus vorbei und denke, da müsste man was machen“. Das sagte Björn Ulrich vor fünf Jahren. Bald ließen er und sein Freund Markus Schäffler ihren Plänen Taten folgen, so dass sie das 1979 zum Café umgebaute Gebäude an der Stadtkirche 17 als das Reichsstädter Café wieder eröffnen und mit Leben erfüllen weiter
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Aalener Original als Namensgeber

Aalener Wirtschafts-Geschichten (90): Der Brezgablase – gastronomischer Eckpunkt im Altstadt-Kneipenviertel
Wer an den Reichsstädter Tagen oder anderen Stadtfesten die Helferstraße passieren will, muss fast den Schnaufer anhalten. Weil hier zwischen Havanna-Bar und Altem Hobel einerseits, und Quattro und dem Reich’schen Biergarten andererseits an solchen Abenden Tuchfühlung angesagt ist. Kopf an Kopf umlagern in diesem Altstadt-Kneipenviertel die jüngeren weiter
  • 813 Leser

Der Stadelbeck und sein Café

Aalener Wirtschafts-Geschichten (89) – Albert Aißlinger als „Stadelbeck“ im Café Krauß
Zuweilen wurde der verstorbene Albert Aißlinger als „Stadelbeck“ bezeichnet. Möglicherweise, weil er seine Bäckerei nach deren brandbedingter Renovierung in „Brotstadel“ umgetauft hatte. Den richtigen Stadelbeck gab es im alten Aalen an ganz anderen Orten. Zuletzt am Bahnhofsplatz, wo Eugen Seybold bis 1989 das renommierte Café weiter
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Wo TV- und Sportstars kellnerten

Aalener Wirtschafts-Geschichten (88) – Das Kulturcafé Dannenmann und das Rambazamba gleich nebenan
Nicht nur in der Aalener Kulturszene steht das „Dannenmann“ seit gut 15 Jahren hoch im Kurs. Gerade weil man hier urgemütlich von innen und außen durchs Schaufenster blickt. Aber auch das wegen des Namens zuerst belächelte „Rambazamba“ daneben, nur durchs gleichfalls bewirtschaftete Höfle getrennt, hat sich seit zwei Jahren bestens weiter
  • 934 Leser

Konkurrenzneid vor 80 Jahren

Aalener Wirtschafts-Geschichten (86) – Das „Cafe am Markt“ bestand vier Jahrzehnte
Wenn es auch heutzutage zuweilen Auseinandersetzungen über die Eröffnung eines Cafés oder Restaurants in der Innenstadt gibt: Vor über 80 Jahren hatte es schon Adolf Roschmann jun. schwer, ein Cafe am Markt zu etablieren. weiter
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Die „Bettfläsch“ mit Wein gefüllt

Aalener Wirtschafts-Geschichten (76): Der „Deutsche Kaiser“ ist heute ein „Restaurante mexicana“
Als im Jahr 1931 das Schubartdenkmal vom Bahnhofsplatz, wo es heute wieder steht, in die Anlagen bei der Bohlschule versetzt wurde, spotteten die Aalener, der einst immer durstige Schubart habe wiederum einen Platz mit freiem Blick auf ein für ihn einst wichtiges Wirtshaus gefunden: auf dem Bahnhofsplatz zur „Harmonie“ und dann schließlich weiter

Zum Umziehen unter die Aal-Brücke

Aalener Wirtschafts-Geschichten (84): Seit 1924 zwei DJK-Vereinsheime bis zum heutigen Domizil im Hirschbachtal
Wie für die anderen großen Sportvereine in der Kernstadt war es auch für die 1924 erstmals gegründete DJK ein langer und beschwerlicher Weg, bis schließlich 1982 mit der heutigen „Gaststätte im Hirschbachtal“ das dritte, eigene Vereinsheim eingeweiht wurde. Ein Jahr später wurde das Städtische Sportzentrum im Osten der Stadt in die Obhut weiter
  • 577 Leser

Vom Clublokal zum Restaurant

Aalener Wirtschafts-Geschichten (83) – VfR-Heime: Von der „Wacht am Rhein“ bis zum Waldstadion
Das waren noch Zeiten, als die Aalener Rasenkicker auf einer hoppeligen Wiese bei der Gastwirtschaft „Zur Wacht am Rhein“ ihre Pflichtspiele austrugen, ein Nebenzimmer ihnen als Umkleideraum diente und sie ihre Kickstiefel am vorbeifließenden Pflaumbach putzen mussten. Und wer weiß schon, dass dieser Platz in der ersten Nachkriegszeit von weiter
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Als das ganze MTV-Heim dampfte

Aalener Wirtschafts-Geschichten (82): „Die fünf tollen Tage“ der MTV-Faschingsbälle in der Stadthalle
Der 1896 gegründete, älteste Aalener Sportverein und dessen heutiges als beliebte Speisegaststätte geführtes Vereinsheim mit Gymnastiksaal und Kegelbahn im Rohrwang war vor allem im letzten Jahrhundert eng mit der Fasnachtstradition im Städtle verknüpft. weiter

Sogar die Frauen klopften Steine

Aalener Wirtschafts-Geschichten (81) – Vor 80 Jahren wurde das heutige SSV-Heim fertiggestellt
Das Vereinsheim des SSV Aalen im Rohrwang ist Teil der wechselvollen Geschichte dieses über 100 Jahre alten Aalener Sportvereins, der aus dem Arbeiterturnverein Jahn (ATV) hervorging. Als der SPD nahestehend, wurde der ATV im Dritten Reich zwangsaufgelöst. weiter
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Sogar Kanzler Kohl war schon da

Aalener Wirtschafts-Geschichten (80): Der Eichenhof – von der Konditorei zum gepflegten Hotel und Restaurant
Der Eichenhof im Stadtwald Rohrwang zählt in Aalen zur gehobenen Gastronomie. 1950 gebaut, wurde das Haus von Franz und Ilse Pfitzmeier als Waldcafé eröffnet. Der Besitzer betrieb hier auch eine eigene Bäckerei und Konditorei. Die gusseisernen Ofentürle des Backofens zieren noch heute die Gaststube. weiter
  • 653 Leser

Wo die Politik gemacht wird

Aalener Wirtschafts-Geschichten (79): Bis heute wird im Küferstüble die Kommunalpolitik „verkuttelt“
Unter drei Wirts-Generationen hat sich das Küferstüble am Nördlichen Stadtgraben zu mehr als nur einem Ort gemütlicher Gastlichkeit entwickelt. Das vor 58 Jahren aus einer Küferei und Mosterei hervorgegangene rustikale Lokal entwickelte sich zu einem Umschlagplatz von Neuigkeiten, aber auch von kritischen Meinungen über die Aalener Kommunalpolitik, weiter
  • 526 Leser

Jägerlatein unter dem Saukopf

Aalener Wirtschafts-Geschichten (78) - Das „Bürgerstüble“ - Heute Asienlokal La Hong
Was wurde „unterm Bauer sei’m Saukopf“ – eine über dem Stammtisch hängende Jagdtrophäe – im einstigen Bürgerstüble nicht alles an Jägerlatein verzapft! Die Grünröcke aus dem ganzen Umkreis verkehrten hier, weil der aus Baiersbronn stammende Koch Richard Bauer ein guter Wirt und lange Zeit Kreisjägermeister war und er in weiter

„Marinekapitän“ als Bankräuber

Aalener Wirtschafts-Geschichte (77) – Der „Engel“ – Das Lokal heißt aber erst seit 1907 so
„Mir sen eigentlich emmer a ganz brava Wirtschaft gwä“ schmunzelt Josef Mayer, Gastwirt, Metzgermeister und Jäger von der Alt-Aalener Traditionswirtschaft „Zum Engel“, die er am Westlichen Stadtgraben von seinem Vater 1983 übernommen hatte. Trotzdem weiß er von ein paar außergewöhnlichen Ereignissen in seinem Lokal zu erzählen. weiter
  • 693 Leser

Leutselige Gastlichkeit

Aalener-Wirtschafts-Geschichten (75): „Falken“ und Ära Rettenmaier
Am 31. Mai 2002 gingen im „Falken“ die Lichter aus. Ein schwarzer Tag für die Aalener Gastronomie, die mithin eines ihrer renommiertesten Aushängeschilder verlor. Fast 50 Jahre lang war der Gasthof vom Namen Rettenmaier geprägt – eine erfolgreiche und leutselige Wirtsfamilie, die gehobene Gastlichkeit garantierte. weiter
  • 366 Leser

Vom „Hasen“ zur „Forelle“

Aalener Wirtschafts-Geschichten (74): Erstes und einziges Frühlokal in der Stadt
Wer heute im Städtle nach dem „Hasen“ fragt, stößt meist nur auf ein Achselzucken. Auch die Älteren erinnern sich kaum mehr, dass es in Aalen fast 90 Jahre lang die Gastwirtschaft „zum Hasen“ gab, die heute längst „Forelle“ heißt. weiter
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Von der Ära Marschik geprägt

Aalener Wirtschafts-Geschichten (73) – Das „Waldhorn“ in der Beinstraße“ – Einst der „Hahnen“?
Das „Waldhorn“ bleibt eng mit dem Namen des 2006 im Alter von 87 Jahren verstorbenen August Marschik verbunden. Ab 1952 hat er das Gasthaus in der Beinstraße 20 Jahre lang bewirtschaftet und es in dieser Zeit über Aalen hinaus zum Treffpunkt seiner böhmischen Landsleute gemacht. weiter
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Kutteln für die Marktbesucher

Aalener Wirtschafts-Geschichten (72) – Das einstige Gasthaus „Zum Stern“ am Spritzenhausplatz
Der Spritzenhausplatz ist noch gar nicht so alt. Es gibt diese innerstädtische Oase erst seit knapp 150 Jahren. Zeitgleich entstand das einstige Gasthaus „Zum Stern“, das 1960 abgerissen wurde. weiter
  • 821 Leser

1961 nur knapp an Katastrophe vorbei

Aalener Wirtschafts-Geschichten (71) – Hotelgaststätte Grauleshof mit 100 Jahren Familientradition
Den 13. März 1961 wird Lucia Graule nie vergessen. Um die Mittagszeit gab es eine riesige Detonation. Direkt vor der Grauleshof-Gaststätte war ein Düsen-Jagdbomber abgestürzt. Ein Treibstofftank wurde in die Scheune geschleudert und setzte diese in Brand. An einem Obstbaum hingen die Fetzen eines Fallschirms. Der Pilot war tot. weiter

Von Backstube zu Ringer-Lokal

Aalener Wirtschafts-Geschichten (70) - Der „Spion“ in der Radgasse
„Jetzt trauen sich wieder Frauen in den Spion“ stellt Lukin Zarko nachdrücklich fest, der seit vier Jahren das Lokal in der Radgasse an der Passage zum „Roten Ochsen“ erfolgreich bewirtschaftet. Auf seine Vorgänger ist er nicht gut zu sprechen, hätten sie doch den Ruf des Lokals ramponiert. weiter
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Eine Zeit lang viele auswärtige Gäste

Aalener Wirtschafts-Geschichten (69) – Der „Fenstergucker“
Das Haus Stadelgasse 11 hatte früher hauptsächlich um die Weihnachtszeit Konjunktur. Im Erdgeschoss werkelte ein nicht zuletzt als Feuerwehrmann bekannter Aalener: Der Feinmechanikermeister Fritz Schüle. Und der erbarmte sich selbst noch am Heiligen Abend, wenn ein Bub sehnsüchtig bat, die überzogene Feder seiner Uhrwerk-Eisenbahn zu reparieren. weiter
  • 741 Leser

Einst Zunftlokal der Maurer

Aalener Wirtshaus-Geschichten (68): Der „Hirsch“ hat in der Radgasse Stammtischtradition
In der Radgasse, wo sich sommers bei den Bewirtungsangeboten im Freien kaum mehr feststellen lässt, wo die eine Wirtschaft anfängt und die andere endet, liegt der „Hirsch“ bei Stamm- und Laufkundschaft gut im gastronomischen Rennen. Nicht zuletzt wegen der schwäbischen Küche. weiter
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„Schwanengesang“ am Marktplatz

Aalener Wirtschafts-Geschichten: Der Schwanen (67) - Letzte Wirtin war bis 1976 die „Tante“
Wenn vom einstigen „Schwanen“ die Rede ist, dann werden bei vielen Alt-Aalenern nostalgische Gefühle wach. Sie erinnern sich an Stammtische, die sich dort wohlfühlten, an Honoratiorenrunden von Fabrikanten und Lehrern genauso wie an aufmüpfige 68-er, die hier im Aufbegehren gegen das Etablishment Pläne schmiedeten und sich Mut antranken. weiter
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Geheimtipp für Tanzstundenpaare

Aalener Wirtshaus-Tradition (66): vom Cafe Gölz zum „Hohenstaufen“
Nur wenige Aalener wissen, dass es an der Bahnhofstraße 79 ein Cafe Gölz gab. Wie das Haus Dambacher daneben und das alte Zollamt (heute Parkplatz) fiel es dem Bombenangriff am 17. April 1945 zum Opfer. Nach dem Krieg erstand an gleicher Stelle das Café Hohenstaufen. weiter
  • 943 Leser

Gasthaus statt Landwirtschaft

Wirtshaus-Geschichten (65): Der „Weiße Ochsen“ gehörte 90 Jahre der Familien Hommel-Mäurer
90 Jahre lang war der „Weiße Ochsen“ an der Bahnhofstraße im Besitz der Familien Hommel-Mäurer - eine Tradition, die man in der Aalener Gastronomie nur noch selten findet. Derzeit wird die einst gut bürgerliche Gaststätte, wie so viele andere in der Stadt, von Asiaten betrieben. weiter
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Schon 1930 Stammlokal der Nazis

Aalener Wirtshaustradition (64): Der „Wilde Mann“ steht derzeit wieder mal leer
In vielen Orten heißen Wirtschaften „Zum Wilden Mann“. Der Name leitet sich aus der Heraldik ab, wo ein wild aussehender Mann im Wappen steht. Dabei handelt es sich um eine mystische Sagengestalt, wild behaart, ohne Kleidung, die im tiefen Wald haust „und sich gelegentlich an Dorfrändern sehen lässt.“ weiter
  • 846 Leser
AALENER WIRTSHAUS-TRADITION (63) / Das heute leer stehende „Posthorn“ hatte einst sogar eine eigene Schlachtung

Wenn der „Solle“ sein Messer wetzte

Das waren noch Zeiten, als sich jeden Montag prominente Aalener zum Kronfleischessen im „Posthorn“ in der Bahnhofstraße 97 trafen – einer Wirtschaft mit eigener Schlachtung, die nicht zuletzt wegen ihrer guten Küche bekannt und beliebt war. weiter
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AALENER WIRTSHAUS-TRADITION (62) / Die „Eintracht“

Wo „dr Breschtlengsgockel“ krähte

Früher traf sich hier die CDU an Wahlabenden mit ihren Abgeordneten. Aber schon zu Adenauers Zeiten wetterte hier auch Hans Geiger, vormaliger IG-Metallbevollmächtigter und späterer erster SPD-Bundestagsabgeordneter von Aalen gegen die Wiederbewaffnung der Republik. Zwei Beispiele für die einstige Rolle der „Eintracht“ im gesellschaftlichen weiter
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AALENER WIRTSHAUS-TRADITION (61) Die „Wilhelmshöhe“ mit Aalens größtem Biergarten

Seit 1883 über dem Adlerwirtskeller

Ältere Aalener erinnern sich noch, dass sich nach dem Krieg unter den schattigen Kastanien des heute mit 350 Plätzen größten Aalener Biergartens bei der „Wilhelmshöhe“ die katholische Pfarrgemeinde an Fronleichnam versammelte und in den Räumen der Gaststätte vorübergehend bis zum Neubau an der Bahnlinie ein Kindergarten untergebracht war. weiter
  • 1095 Leser
AALENER WIRTShausTRADITION (60) Die einstige „Restauration Zur Härtsfeldbahn“

„Schätteres-Hans“ und seine Gäste

„Wenn Opa Hans, (Metzger und Betreiber der „Schättere“) einst zum Viehkauf aufs Land fuhr, hieß es beim Sohn und den vier Töchtern: Jetzt gilt’s. Im Nu stellte sich junges Volk ein und Tochter Hanne, später Gartenmaiers Frau, setzte sich spontan ans Klavier – und schon wurde getanzt „wia der Lump am Schtecka“. weiter
  • 1306 Leser
AALENER WIRTSHAUS-TRADITION (59) Das Gasthaus „Zur Erlau“, einst beliebtes Aalener Ausflugsziel

Ausschank im Fabrik-Speisesaal

Viele Aalener erinnern sich noch relativ gut an die „Wacht am Rhein“, manche auch noch an die „Erzgrube“, aber nur ganz wenige an das Wirtshaus „Zur Erlau“, weil es schon vor fast 40 Jahren erforderlich gewordenen Parkplätzen weichen musste. weiter
  • 1508 Leser
AALENER WIRTSCHAFTS-TRADITION (58) Der „Rehbock“ immer noch im Besitz der Buchstab-Erben

Stammtische schätzen die Küche

An der Kreuzung Hirschbach-Galgenbergstraße steht seit über hundert Jahren der „Rehbock“. Eine legendäre, eng mit dem Namen Buchstab verbundene Wirtschaft. Hier kehrten früher vor allem die Härtsfelder ein, wenn sie auf die Schättere warteten, bis diese sie wieder hinauf in ihre Dörfer brachte. weiter
  • 1531 Leser
AALENER WIRTSHAUS-TRADITION (57) Die Bierwirtschaft im Bahnhöfle der Härtsfeldbahn

„Stellwerk 6“ bei den Eisenbahnern

Um die vorwiegend von Italienern erbaute und 1901 eröffnete Härtsfeldbahn, durch welche die armen Bewohner von „Schwäbisch Sibirien“ Anschluss ans Tal erhielten, ranken sich viele amüsante Begebenheiten und Anekdoten. weiter
  • 1285 Leser
AALENER WIRTSHAUS-TRADITION (56) Das "Jägerhaus" mit einem der schönsten Aalener Biergärten weckt alte Erinnerungen

Im Schatten mächtiger Kastanien

Wenn einst die Revierförster und Jäger nach dem Besuch des vor Jahren abgebrochenen Forstamts an der Hirschbachstraße noch ein Bier trinken wollten, dann brauchten sie nicht weit zu gehen, lag doch knapp schräg darüber eine Wirtschaft, die nicht umsonst ihren Namen trug: das „Jägerhaus“. weiter
  • 1398 Leser
AALENER WIRTSHAUS-TRADITION (55) Die "Karlsburg" und die erste "Charlottenburg"

Zwetschgawässerle von dr Karlsburg

Die Karlsburg? Den Namen kennen viele. Aber selbst nicht mal alle angestammten Hirschbächer wissen, wo dieses Wirtshaus einst lag. Dabei steht es immer noch. Auch wenn es heute nach diversen Umbauten wie ein ganz normales Wohnhaus aussieht. weiter
AALENER WIRTSHAUS-TRADITION (54) Die "Aalener Grube" war eng mit Aalens Bergbaugeschichte verbunden

500 Jahre Erzabbau am Burgstall

Das Gasthaus „Aalener Grube“ mit der gleichnamigen Erzgrube „am Burgstall“ gehören seit 1965 bzw. 1948 der Vergangenheit an. Während die Gasthauschronik bis aufs Jahr 1858 zurückreicht, wurde in der Aalener Grube nachweislich rund 500 Jahr lang Erz abgebaut, also viel länger als in der Wasseralfinger Grube. weiter
  • 1246 Leser
AALENER WIRTSHAUS-TRADITION (53) Die "Wacht am Rhein" und der Sportplatz gegenüber

Die Wiege des VfR Aalen

Wenn Alt-Aalener von der „Wacht am Rhein“ sprechen, haben sie keinesfalls patriotische Anwandlungen. Sie denken vielmehr an den VfR. Dessen erster Sportplatz lag gegenüber der Gastwirtschaft zur „Wacht am Rhein“. Die existiert längst nicht mehr, die Erinnerungen an die Anfänge der Rasenspieler sind bei vielen noch lebendig. weiter
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