Feuilleton

Klingt auch gut

Alle Welt spricht von der Elbphilharmonie. Stuttgart hat ein viel beachtetes Konzerthaus aus den 50er Jahren und braucht noch ein weiteres.
Sie klingt – die Stuttgarter Liederhalle. Und zwar ausgezeichnet. Nach der Eröffnung der spektakulären Hamburger Elbphilharmonie und der deutschlandweiten Akustik-Debatte geht das Klassik-Publikum ja mit anderen Ohren ins Konzert: hört neu hin, vergleicht. Doch, der Beethovensaal ist eine feine musikalische Adresse, zumindest auf einem Platz weiter

Neuer IS-Frevel in Palmyra

Dschihadisten zerstören in Syrien das Tetrapylon-Monument und die Fassade des römischen Theaters.
Dschihadisten des „Islamischen Staates“ haben in Palmyra neue Verwüstungen angerichtet. Nach Angaben der syrischen Antikenverwaltung zerstörten sie in der antiken Oasenstadt die Fassade des römischen Amphitheaters und das Tetrapylon, ein Monument aus 16 Säulen und vier Großkapitellen. Palmyra gehört seit 1980 zum Weltkulturerbe der weiter

Banausentum in der Literaturstadt

Der Kulturbürgermeister von Heidelberg fühlt sich in einem satirischen Offenen Brief angegriffen.
Unter sprachlichen Gesichtspunkten lädt der „Zweite Staatenbericht 2016“ des Auswärtigen Amtes in Berlin nicht zur Lektüre ein. Vielleicht hat ihn der Heidelberger Buchhändler Clemens Bellut deshalb nicht gelesen. Letzterer, von Berufs wegen mit Literatur vertraut, verwendet geschliffene Formulierungen wie „Der Befund ist weiter

Wem gehört „Yesterday“?

Paul McCartney will die Rechte an seinen Beatles-Songs zurück.
Paul McCartney (74) hat in New York Klage gegen den Musikverlag Sony/ATV eingereicht, um seine Rechte an legendären Hits der Beatles wiederzuerlangen. Der Sänger und Songschreiber will nach Medieninformationen das Copyright für Songs zurückbekommen, die er zwischen 1962 und 1971 gemeinsam mit John Lennon geschrieben hat.

Die Rechte unter weiter

Mädchen spielen gegen die Taliban

Zum ersten Mal hat Afghanistan ein Orchester aus Frauen. Seine Dirigentin Negin Khapalwak ist 19 Jahre alt.
Negin hat nicht viel Zeit. Sie kommt in das Zimmer gesaust, in Jeans und Strickjacke, den Schal um den Hals, nicht auf dem Kopf. „Fünf Minuten habe ich“, sagt sie fröhlich und legt den Dirigentenstab neben sich.

Ein paar Türen weiter, im Musiksaal, warten 30 Mädchen auf sie, Instrumente in den Händen und Schmetterlinge im weiter

Gitarrenwelt in Aufruhr

Die Edelhölzer Palisander, Kosso und Bubinga stehen künftig unter schärferem Schutz. Machen sich die Besitzer der Instrumente strafbar? Das zuständige Bundesamt gibt Entwarnung.
Das Universum der Gitarrenbesitzer ist in Turbulenzen geraten. Aber nicht etwa, weil eine bis dato unbekannte Aufnahme von Jimi Hendrix aufgetaucht wäre oder ein neues Talent eine neue, atemberaubende Spieltechnik entwickelt hätte. Es geht um die Gitarren selbst. Und zwar vor allem um jene Instrumente, die schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel weiter

Der rosa leuchtende Elefant

Martin Suter verarbeitet in seinem neuen Roman die Technik der DNA-Manipulation.
Er hat es wieder geschafft. Martin Suter hat nach „Die Zeit, die Zeit“ oder „Der Koch“ (Thema „Molekularküche“) wieder ein auf Aktualität und Widersprüchlichkeiten aufgebautes Buch geschrieben. Und es eben wieder geschafft, daraus einen spannenden, auf süffige Weise leicht lesbaren und unterhaltsamen, mit allen weiter

„Mauersegler möcht' ich sein“

Schauspieler Wanja Mues liest gern, als Hörbuch-Sprecher auch für andere. Was ihn an „Der Geschmack von Laub und Erde“ besonders reizt.
Seit 32 Jahren übt er seinen Beruf aus, wurde als „Theaterkind auf die Bühne geboren“, war schon als Teenie im TV-Mehrteiler zu sehen, lernte das Metier in New York, spielte in zahlreichen Fernsehserien und wirkte in Kino-Hits mit. Dennoch ist sein Name nicht so bekannt wie das Gesicht: Wanja Mues. In der Neuauflage von „Ein Fall weiter
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Hollywood made in China

„The Great Wall“ und „Star Wars“: Chinas Rolle auf dem weltweiten Filmmarkt wächst – und Amerika reagiert.
Der Abenteuer-Film „The Great Wall“ läutet eine neue Ära in der Kooperation zwischen China und Hollywood ein. Die 140-Millionen-Dollar-Produktion ist der erste Versuch chinesischer und US-Filmemacher, einen chinesischen Blockbuster international zu einem Erfolg zu machen. Umgekehrt ist das Reich der Mitte längst Hollywoods neues weiter

Festival: Kopfüber weltunter

Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen widmen sich in diesem Jahr dem Gefühl von Chaos und Verunsicherung.
Das Gefühl von Chaos und Unsicherheit in Zeiten des Wandels und der Umbrüche, damit setzen sich die Ruhrfestspiele in diesem Jahr auseinander. Das Motto „Kopfüber Weltunter“ soll den Blick auf „große revolutionäre Momente“ und ihre gesellschaftlichen Konsequenzen richten – die Reformation, die Russische Revolution, weiter