Infos zum coolen Job

Auf dem Weg zur Ausbildung im Wunschberuf gibt es viele Aspekte zu beachten. Eine große Hilfe können dabei die Eltern sein. Doch allein die Wünsche von Mama und Papa sollten nicht entscheidend sein.
  • Welche Stärken sprechen für welchen Berufsweg? Zuerst muss geklärt werden, wohin der Weg gehen soll. Foto: Fotolia/Lukas Klauser

Mit der Wahl des Ausbildungsplatzes werden wichtige Weichen für das Leben gestellt. Dabei können Schüler Hilfe gut gebrauchen. Am besten setzt man sich im ersten Schritt im Familienkreis zusammen und überlegt ganz in Ruhe: Welche persönlichen Interessen sind so stark, dass sie zum Beruf werden könnten. Welche Stärken sprechen für welchen Berufsweg? Decken sich Wunschberuf und Berufswunsch? Oder existieren zwischen Berufsideal und Jobrealität große Unterschiede? Welcher zu erwartende Schulabschluss ermöglicht welchen Berufsweg? Und welche Alternativen könnte es auch noch geben?

BERUFE-Universum

Hilfe gibt es dabei auch über das kostenlose Selbsterkundungsprogramm der Agentur für Arbeit BERUFE-Universum (www.planet-beruf.de/Das-BERUFE-Universum). Dort können Jugendliche (auch zusammen mit ihren Eltern) all jene Berufe eingrenzen, für die sie wirklich Interesse zeigen und die erforderlichen Stärken mitbringen.

In drei Schritten werden aus 500 kreisenden Planeten (Berufe) diejenigen herausgefiltert, die wirklich infrage kommen.

Persönlicher Job-Plan

Im zweiten Schritt gilt es zu sondieren, welcher Betrieb oder welche Berufsfachschule zum persönlichen Job-Plan passen. Wie sieht die Ausbildung dort aus, wie lange dauert sie, welche Voraussetzungen werden erwartet? Wird der Notendurchschnitt im Zeugnis dafür ausreichen?

In der 9. Klassenstufe bieten die Schulen unterrichtsbefreite Zeiten an, in denen die Schüler Zeit für Praktika eingeräumt bekommen. Eine gute Möglichkeit abzusichern, ob sich Erwartungen und Realität im bislang anvisierten Beruf wirklich decken. Eventuell kann auch ein Teil der Ferien für ein Praktikum genutzt werden.

Ansonsten gilt es für die Eltern, in dieser Phase eigene Vorstellungen zurück zu stellen. Nicht die Frage „Was möchte ich für mein Kind?“, sondern „Welcher Berufsweg passt zu meinem Kind?“ sollte quasi der Arbeitstitel für diese Zeit lauten.

Optimal Bewerben

Im dritten Schritt heißt es, sich gezielt und optimal zu bewerben. Damit geht es sozusagen in die heiße Phase der Ausbildungssuche. Auch jetzt sollten Eltern ihren Nachwuchs weiter aktiv unterstützen. Zum Beispiel gemeinsam in der Schwäbischen Post und der Wochenpost sowie im Internet nach entsprechenden Stellenanzeigen suchen.

Auch hier bietet die Bundesagentur für Arbeit wieder konkrete Hilfe. Im Internet gibt’s dafür die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit (www.jobboerse.arbeitsagentur.de). Die Eltern sollten zudem bei der Erstellung von einwandfreien Bewerbungsunterlagen helfen, bei Formulierungen unterstützen und Fehler herauspicken.

Auch hier ist das Portal www.planet-beruf.de hilfreich. Unter dem Link Stellensuche & Bewerbung finden sich Tipps rund um eine optimale Bewerbung. Und zwar unter den Stichworten Bewerbungsmappe beziehungsweise Tipps für Online- und E-Mail-Bewerbung. pm

© Schwäbische Post 19.01.2018 17:33
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