Nach der Schule der Start in die Berufswelt: Mach’ jetzt deine Ausbildung klar!

Das Ende der Schulzeit wird von den meisten Jugendlichen zwar heiß ersehnt, ist aber nur der erste Schritt ins Leben als Erwachsener. Denn um in der Arbeitswelt Fuß zu fassen, braucht es eine gute Ausbildung. Und dafür heißt es, sich rechtzeitig zu bewerben.

Was grundsätzlich gilt: Nach der Schulzeit wollen Jugendliche gern nahtlos mit einer Ausbildung beginnen. Damit dies auch klappt, sollte am besten schon ein Jahr vor dem Schulabschluss mit der Suche und Bewerbung für eine Ausbildung begonnen werden. Denn es gibt hier klare Fristen und Termine für die Platzvergabe. Wer zu einem Berufsberater der Agentur für Arbeit geht, bekommt individuelle Beratung für mögliche Ausbildungsberufe und ist damit im besten Sinne gut beraten.

Berufsberatung für jeden

Für wen es die Berufsberatung gibt? Für jeden, der darum bittet. Und zwar zeitnah und kostenlos. Die Beratung beschränkt sich bei Bedarf auch nicht auf nur einen Termin. Es kann noch mehrere Folgetermine geben.

So machst du deinen Beratungstermin klar: Es gibt drei Möglichkeiten, sich einen Gesprächstermin für die Berufsberatung bei der örtlichen Agentur für Arbeit zu holen:

  • Telefonisch unter der Service-Nummer 0800 4 5555 00 (der Anruf ist gebührenfrei).
  • Online: Der Beratungswunsch kann auch mittels eines Online-Formulars per gesicherter Internetverbindung (SSL-Verschlüsselung) an die Agentur für Arbeit gesendet werden. Dafür unter www.arbeitsagentur.de erst auf „Kontakt“ und dann auf „Berufsberatung“ klicken.
  • Persönlich in der Eingangszone der örtlichen Agentur für Arbeit (hier bitte die Öffnungszeiten beachten). Denkbar ist es auch, bei der Berufsberatung an deiner Schule den Berater anzusprechen und einen Termin zu vereinbaren.
  • Extra-Tipp: Es bleibt dir überlassen, ob man alleine zum Berufsberater geht oder die Eltern mitnimmt. Das entscheidet jeder selbst.

Was für die betriebliche Ausbildung gilt

Der Ausbildungsstart ist meistens zum 1. August oder 1. September. Doch vor allem größere Betriebe suchen sich ihre Azubis gern langfristig, also meist ein Jahr vor dem Schulabschluss aus. Also nicht erst kurz vor dem Abschluss der 10. Klasse, sondern besser bereits am Ende der 9. Klasse die Bewerbungsphase einleiten.

Diesen Termin schon verpasst? Keine Panik. Besonders kleinere Betriebe wählen ihre Azubis auch kurzfristiger aus. Nicht selten klappt es sogar noch wenige Wochen vor Lehrbeginn, eine Zusage zu ergattern.

Was für die Ausbildung an Berufsfachschulen gilt

Wer diesen Weg der Ausbildung gehen möchte, sollte sich konkret bei der anvisierten Berufsfachschule nach deren konkreten Fristen und Terminen erkundigen. Denn sie können von Fachschule zu Fachschule sehr verschieden sein.

Aber auch hier gilt: Am besten ein Jahr vor Ausbildungsstart bewerben oder zumindest diesbezüglich nachfragen.

Bitte beachten, dass man zu den eigentlichen Bewerbungsunterlagen auch stets ein Anmeldeformular mitschicken muss. Das Formular einfach bei der Berufsfachschule anfordern.

Wer unsicher ist, kann die genauen Fristen und Termine der einzelnen Berufsfachschulen auch bei seiner örtlichen Agentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de) erfragen. pm

© Schwäbische Post 19.01.2018 17:31
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