FESTWOCHENENDE 750 JAHRE WETZGAU

Programm eine Mischung aus Moderne und Tradition

Auftakt am Freitag mit dem Wetzgauer Band-Abend
  • Pfarrer Markus Schönfeld wird auf dem auf dem Wallach Sherrmann beim Kolomanritt am Sonntag selbst reiten. Foto: privat
  • Das Festzelt für die Jubiläumsfeier ist aufgestellt – von Freitag bis Sonntag werden hier die Gesamtvereine Rehnenhof/Wetzgau bewirten. Foto: jps
  • Pfarrer Markus Schönfeld wird auf dem auf dem Wallach Sherrmann beim Kolomanritt am Sonntag selbst reiten. Foto: privat
  • Beim bunten Programm der Schulen und Vereine wird unter anderem die Jugendfeuerwehr bei einer Schauübung ihr Können demonstrieren. Foto: jps
Der Gmünder Stadtteil Rehnenhof/Wetzgau feiert das 750-jährige Ortsjubiläum von Wetzgau: Ab Freitag wird ein Programm geboten, das für Jung und Alt Kurzweil garantiert. Ein Highlight: Der Kolomanritt am Sonntag, mit dem eine alte Tradition wiederbelebt wird.1266 wurde Wetzgau erstmals urkundlich erwähnt: Aus Weggesahine wurde 1352 Weggshain, 1573 hieß es Wezga. Wer auf eine 750-jährige Ortsgeschichte zurückblicken kann, hat allen Grund zu feiern – übrigens das allererste Mal in der Geschichte Wetzgaus.

Auftakt war schon im April
Umso größer ist an diesem Wochenende die Jubiläumsfeier, die der Festausschuss auf die Beine gestellt hat. Mit im Boot: viele Vereine, Kindergärten und Schule, die für ein abwechslungsreiches Programm sorgen. Der Auftakt ins Jubiläumsjahr fand bereits im April statt: „Ein Festakt, eine Kunstausstellung und ein historischer Vortrag waren damals sozusagen der offizielle Teil unserer Jubiläumsfeierlichkeiten“, erzählt Ortsvorsteher Johannes Weiß und lädt im Namen aller Beteiligten zum großen Festwochenende ein.

Party am Freitag
Start ist am Freitag ab 19 Uhr mit dem Wetzgauer Band-Abend. „Bernie & Friends“, die „Hentzschels“ und die „Madows“ sorgen auf der Party im Festzelt für Stimmung bei Jung und Alt. Am Samstag präsentieren sich Vereine, Kindergärten, Schule und Jugendfeuerwehr ab 14 Uhr mit einem bunten Nachmittag.

Eigene Hymne
Mit einer eigenen Wetzgauhymne „Hier bei uns“ und einem kurzen Theaterstück zur Besiedelungsgeschichte Wetzgaus sind die Kindergärten gleich zu Beginn dabei.
Auch Rhythmische Sportgymnastik, Tischtennis und eine Schauübung der Jugendfeuerwehr sorgen für Unterhaltung an diesem Nachmittag.
Die Wetzgauer Wiesn ist ab 19.30 Uhr eröffnet. Die „Auenwälder“, auch bekannt vom Cannstatter Wasen, werden in Wetzgau ihr letztes Live-Konzert nach 25 Jahren Erfolgsgeschichte spielen. Mit Überraschungsgästen will die angesagte Volksrock-Partyband die Bühne im Himmelsgarten noch einmal so richtig rocken. Der Eintritt zur Wetzgauer Wiesn kostet 7 Euro.

Alte Tradition lebt auf
Nach einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag um 9.30 Uhr im Festzelt lebt um 11 Uhr eine uralte Tradition wieder auf: Reiter und Pferde werden mit der Reliquie des Heiligen Koloman, dem Schutzpatron der Tiere, von der Kolomankirche zu den Kolomanlinden ziehen, wo das neue Flurkreuzgesegnet wird. Im Himmelsgarten findet davor die traditionelle Reiter- und Pferdesegnung statt.
Am Sonntag spielt dann ab 12 Uhr spielt die Schwaben Big Band und ab 15 Uhr die SOB-Kapelle. Mit dem Musikverein Großdeinbach können die Besucher dann ab 18 Uhr die Jubiläumsfeier im Festzelt ganz gemütlich ausklingen lassen. ub
Mehr zum Jubiläumswochenende lesen Sie auch auf Seite 9.
© Schwäbische Post 13.07.2016 18:07
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