Gefragt sind Profis am Bau

Beste Karrierechancen bieten Ausbildungsberufe der Bauwirtschaft.

Überall Dreck und immer nur Steine schleppen? Von wegen, auch bei den Bauberufen hat längst modernste Technik Einzug gehalten. Die Profis vom Bau müssen heutzutage keine Knochenarbeit mehr leisten. Dafür ist Köpfchen bei der Arbeit gefragt. Mit den gewachsenen Anforderungen haben sich auch die Berufsbilder verändert. Es gibt inzwischen 18 verschiedene Ausbildungsberufe auf dem Bau.

Die Ausbildung selbst dauert für alle 18 Bauberufe in der Regel drei Jahre. Voraussetzung ist normalerweise Hauptschul- oder Realschulabschluss. Im ersten Ausbildungsjahr erlernt man das Basiswissen der Bautechnik. Im zweiten und dritten Jahr werden die speziellen Anforderungen im jeweils gewählten Bauberuf vermittelt. Wer will, kann schon nach zwei Jahren eine Prüfung zum Hochbau-, Ausbau- oder Tiefbaufacharbeiter ablegen. Nach drei Jahren folgt dann die Abschlussprüfung in einem der aufbauenden Spezialberufe.

Nach bestandener Gesellenprüfung gibt es sehr gute Aufstiegschancen. Wer nach einigen Jahren praktischer Tätigkeit die Meisterprüfung macht, kann später einen eigenen Baubetrieb führen oder sich für ein Fachstudium entscheiden.

Mädchen am Bau Warum nicht? Seit Juli 1994 hat auch auf den Baustellen des Landes die Gleichberechtigung Einzug gehalten. Durch das neue Arbeitszeitgesetz entfiel das Beschäftigungsverbot für Frauen im Bauhauptgewerbe. Dies zeigt, dass die Arbeit auf dem Bau durch die fortschreitende Mechanisierung auch für Frauen attraktiv geworden ist.

Wer mehr über die Ausbildungsberufe am Bau wissen möchte, kann auch bei der Bauwirtschaft Baden-Württemberg ausführliches Informationsmaterial anfordern, im Internet unter www.bau-dein-ding.de.

© Schwäbische Post 21.02.2018 10:44
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