Gelebte Vielfalt verbindet

Das bunte Programm des Straßenfestes der Oststadt ist so vielfältig wie seine Bewohner. Die Besucher erwartet ein attraktives und vielfältiges Angebot.
  • Jede Menge Angebote hält das Programm des 12. Stadtteilfests der Oststadt in Schwäbisch Gmünd am kommenden Sonntag bereit. Neben verschiedenen Ständen gehören auch Vorführungen und Musik dazu. Foto: Hientzsch

Schwäbisch Gmünd. Die Oststadt von Schwäbisch Gmünd feiert am kommenden Sonntag ein buntes Stadtteilfest für Jung und Alt – getreu dem Stadtteilmotto „Gelebte Vielfalt“.

Das Fest beginnt um 12 Uhr mit einem musikalischen Leckerbissen der alevitischen Saz-Spieler und der jungen türkischen Sängerin Ceyda Çakmak. Nach der interreligiösen Feier und dem Grußwort des Ersten Bürgermeisters der Stadt Schwäbisch Gmünd, Dr. Joachim Bläse, werden die Siegermannschaften des Fußballturniers um den Oststadt-Pokal und der Namensgeber des Stadtteil-Igels geehrt. Im Anschluss wird gemeinsam mit dem Bürger-, Kultur- und Förderverein „OSTstadt e. V. – Vielfalt verbinden“ die neue Boule-Bahn im Unipark feierlich eingeweiht.

Gegen 13.45 Uhr geht es los mit einem bunten Bühnenprogramm, mit Musik-, Theater- und Tanzvorführungen. Mit von der Partie sind unter anderem AhA e.V., KUD Cardak e.V. und die tamilische Kindertanzgruppe.

Highlights am Nachmittag sind ab 15.30 Uhr die Multi-Kulti-Band „Die Träumer“ und „Matter-of-Fact“. Die Gmünder Rock- und Blues-Band wird mit Ohrwürmern und Eigenkompositionen für Stimmung sorgen. Durch das Programm führt Christine Hüttmann, Stadtteilkoordinatorin der Oststadt.

Zahlreiche Stände laden die ganze Familie zum Mitmachen ein. Von Bastelangeboten, einem Seifenworkshop und Kinderschminken, Dosenwerfen mit dem Kinderhaus Kunterbunt, über Hüpfburg und Bungee-Trampolin mit der Jugendkulturinitiative Esperanza bis hin zu einem Spieleparcours und dem Spielmobil ist allerhand geboten.

„Gelebte Vielfalt“ geht bekanntlich auch immer durch den Magen. Deshalb werden von den verschiedenen Bevölkerungsgruppen kulinarische Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern angeboten. Da gibt es viel Leckeres kennenzulernen.

An diesem Sonntag ist auch das Campusmuseum geöffnet. Schülerinnen und Schüler des Landesgymnasiums lassen bei Führungen über den Unipark Geschichte lebendig werden.

Unterstützt wird das Oststadtfest von dem BIWAQ-Projekt „Zukunft Oststadt“. Das BIWAQ-Team informiert mit einem Stand über seine Angebote für Arbeitssuchende und die lokale Wirtschaft. pm/je

© Schwäbische Post 22.09.2017 15:38
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