Leserbeitrag von Frieder Kohler

Mythos Merkel : Kommentar Reckermann

  • Rettungsdienst Merkel?

War das ein Einstieg in http://www.schwaebische-post.de/1458944/ mit dem Satz:

"In der Stadthalle Aalen sprach keine CDU-Bundesvorsitzende, es sprach eine Bundeskanzlerin. Es sprach eine Europäerin, eine Weltpolitikerin" - und dabei war es doch nur "eine schlaue Rede" (siehe Überschrift).

Meine Antwort kann ich an dieser Stelle wiederholen, unter der Hilfe "zuletzt kommentiert" erscheint der o.a.Kommentar nicht:

Das war eine schlaue Rede - und das bedeutet?

"Denken Sie mal die Merkelsche Politik bis zu ihrem Ende" lese ich gerade in http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/angela-merkel-und-ihre-unmoralische-fluechtlingspolitik-kolumne-a-1060303.html , sehr geehrter Herr Reckermann, und versuche, mit den Fakten in http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/angela-merkel-fluechtlingspolitik-realpolitik den Bogen zu der o.a. "schlauen Reden" zu ziehen! Die LeserInnen werden ein Synonym einsetzen:

Schlau - gewitzt, geschickt, fintenreich, trickreich, pfiffig, durchtrieben, taktisch klug, wendig, findig, listig, smart, verschmitzt, raffiniert, geschäftstüchtig, ..nicht nur im Wahlkampf!

© Frieder Kohler 12.03.2016 08:58
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Kommentare

Frieder Kohler

Nachtrag: Aus "gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen" der Bundeshauptstadt war zu vernehmen, daß die Weltpolitikerin zur Klärung der Flüchtlingsrouten in der Türkei weilt. Dort wurde sie vom Sultan sofort in dessen Harem aufgenommen und zur Verhüllung der Menschenrechte neu eingekleidet. Bevor sie den Schleier nahm, schrieb sie noch eine SMS nach München, um dem Unionspartner ein neues Lied für die Mundorgel mitzuteilen. Hier sind die Verse:

"Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder,
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste,
Und suchen viele Künste,
Und kommen weiter von dem Ziel.
Gott, laß uns dein Heil schauen,

Auf nichts Vergänglichs trauen,
Nicht Eitelkeit uns freun!
Laß uns einfältig werden,
Und vor dir hier auf Erden
Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!

So legt euch denn, ihr Brüder,
In Gottes Namen nieder;
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott! mit Strafen,
Und laß uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!

(Matthias Claudius: Gedichte)

Beim Klang der letzten Zeile wachte ich auf und frage mich,  wo die oft zitierrten Werte Europas vergraben wurden...

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