Leserbeitrag von derleguan

Neue Baumfällung am Nepperberg

Am Nepperberg wurden kürzlich wieder, wie auch schon die Jahre zuvor wieder 50 - 60 Bäume gefällt - widerrechtlich. Obwohl in der Vergangenheit angeblich schon Bußgeld bezahlt wurde. Einen entsprechenden Artikel dazu habe ich in der Gmünder Tagespost bisher vermisst, ich denke aber - und hoffe, dass er in Kürze noch kommt.

Es ist empörend, dass ein Grundstücksbesitzer trotz einer Geldbuße ein Jahr zuvor mit Kahlschlägen einfach so weitermacht, ohne dies vorher mit zuständigen Behörden auch nur abzusprechen. Wie kann man solch arrogantem Gebaren entgegnen? Eine Art "Kettensägenverbot" - dieser Wiederholungstäter darf nie wieder eine Kettensäge in die Hand nehmen, oder jemanden damit beauftragen, in großem Stil Bäume zu fällen? - unvorstellbar? Ja muss man denn so einen Menschen einsperren? Der Verdacht verhärtet sich immer mehr, dass hier ein neues Baugebiet vorbereitet wird.
Das mindeste, was der Gmünder Gemeinderat tun kann, ist, einen Beschluss darüber zu fassen, dass an diesem Hang in den nächsten Jahrzehnten auf keinen Fall ein Baugebiet genehmigt wird. Eigentum verpflichtet! Obwohl uns eigentlich klar sein müsste, dass unser Lebensraum begrenzt und nicht einfach so im nächsten Supermarkt nachzukaufen ist, wird hier munter weiter geholzt. Noch nie wurden so viele Bäume gefällt, Flächen planiert, trainiert, bebaut, zugepflastert mit Beton oder Asphalt. Eine immer kleiner werdende Bevölkerung verbraucht immer mehr an Fläche. Dem gilt es Einhalt zu gebieten.

© derleguan 28.03.2016 12:14
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