Vorsicht bei Dateien mit der Endung .exe, .cab, .bat oder .msi

Dateinamen beachten Schädlinge Trojaner und andere Computerviren kommen oft als ausführbare Dateien auf den Rechner, werden vom Nutzer aber nicht als solche erkannt. Das liegt unter anderem daran, dass die sogenannte Dateinamenerweiterung unter Windows standardmäßig deaktiviert ist. Als Vorsichtsmaßnahme sollten Nutzer die Anzeige der Erweiterung einschalten, rät das österreichische Computersicherheits-Reaktionsteam Cert.at. Makros Auch in Office-Dateien können Viren in Gestalt von Makros lauern. Deshalb empfehlen die Experten, das automatische Ausführen von Makros in den Programmen der Office-Suite zu deaktivieren. Um die Erweiterungen beispielsweise unter Windows 10 zu aktivieren, öffnet man den Datei-Explorer, klickt auf „Ansicht“, auf „Ein-/ ausblenden“ und setzt dann dort ein Häkchen bei „Dateinamenerweiterung.“ Dateitypen Folgende Dateitypen können gefährlich sein und werden eher selten für legitime Zwecke in E-Mails verwendet: .exe, .cab, .bat, .cmd, .js, .vbs, .wsf, .msi, .scr oder .chm.
Oft sind die Dateien zur Tarnung auch in ein Containerformat wie etwa .zip oder .rar gepackt. dpa

Daten regelmäßig sichern

Regelmäßig die Festplatte zu sichern, mag etwas Zeit kosten, schont aber die Nerven. Denn wenn sonst die Harddisk plötzlich den Geist aufgibt, und alle Daten futsch sind, ist guter Rat teuer. Praktischerweise haben die beiden großen Betriebssysteme Windows und Max OS-X brauchbare Lösungen zur Datensicherung integriert, berichtet das Telekommunikationsportal „teltarif.de“. Mit beiden ist eine Sicherung aller Daten per Knopfdruck möglich. Das lästige Kopieren und Aktualisieren von Sicherungsordnern können sich Nutzer mit ihnen sparen.
Windows versteckt seine Datensicherung ein wenig. Sie wird in der Systemsteuerung unter „Sichern und Wiederherstellen“ aktiviert. Apple nennt die Funktion „Time Machine“. Einmal eingerichtet, sichern beide Programme die Daten entweder per Mausklick oder auch in festgelegten Abständen. Eine praktische Nebenfunktion von Apples Time Machine sind die Systemabbilder. Wer regelmäßig seine Daten mit dem Programm sichert, kann an bestimmte Tage zurückspringen, dort Daten sichern, und anschließend den Rechner wieder auf den Tageszustand zurücksetzen.
Für die Datensicherung nutzt man am besten externe Festplatten, vorzugsweise solche mit flotten USB-3.0-Anschluss. Mit ihnen werden die Daten schneller vom Rechner auf die Platte übertragen als mit dem älteren USB 2.0 – sofern auch der Computer den schnelleren Standard unterstützt. Der USB-3.0-Anschluss lässt sich auch die Erweiterungskarten nachrüsten. Die Sicherungsfestplatte sollte mindestens die gleiche Kapazität haben wie das im Rechner eingebaute Modell. dpa
© Schwäbische Post 08.04.2016 18:14
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