Rund ums Haus

Restfeuchte beachten
Oft müssen Baumaterialien eine Zeit trocknen, bevor es mit dem Bau weitergehen kann. Aber auch dann heißt es nicht, dass sie komplett trocken sind: In Putz und Estrich bleibt noch etwas Restfeuchte. Es dauere drei Heizperioden, bis auch diese vollständig ausgetrocknet ist. Aus diesem Grund entstehen im Neubau nach einiger Zeit auch oft Risse im Putz, in Böden, neben Fenstern und in Fliesen. Die meisten seien harmlos und könnten einfach ausgebessert werden. Sie entstehen durch die Trocknung und den daraus folgenden Schwund im Putz und Estrich.
Perlatoren öfters säubern
Mit einer Lösung mit Zitronensäure lassen sich Perlatoren säubern. Das sind die Siebe auf den Wasserhähnen. Außerdem ratsam sind Partikelfilter am Hausanschluss. Sie verhindern, dass Rost und Sand aus dem städtischen Netz die Wasserleitungen verstopfen. Modelle ohne automatische Rückspülung sollten regelmäßig gereinigt werden. Die Wartungsintervalle geben die Hersteller an.
Kampf gegen Rotweinflecken
Einen Rotweinfleck muss man sofort verdünnen. Daher am besten den noch feuchten Fleck mit Wasser ausspülen und die zurückbleibende Flüssigkeit mit einem farbechten und trockenen Tuch abtupfen, erklärt der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Ist der Fleck bereits eingetrocknet, helfen Waschmittel mit Bleichmittel. Dieses enthalten etwa Voll- und Universalwaschmittel oder Fleckenentferner auf Sauerstoffbasis. dpa
© Schwäbische Post 22.04.2016 17:58
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