„Wahrheit fehlt“

Zu den Berichten über die „Hermann-Hackspacher-Stiftung“:
Als Gründer des Sonntagsabend-Bärenstammtisches, als Initiator der Stiftung sowie als Gast mehr als ein halbes Jahrhundert im Bären und als möglicher Stiftungsbeirat, sehe ich mich gezwungen, den wahren Sachverhalt zu schildern.
Wir sind keine Kritiker, sondern Insider, was die Hermann-Hackspacher- Stiftung betrifft. Wir brauchen keinen Infoabend. Was sollen wir dort tun? Der Infoabend am 14. April war eine Showveranstaltung. Zu einer Podiumsdiskussion wären wir gerne gekommen. Die Darstellungen Alois Diemers bis zu der neu aufgetauchten Namensliste, bis über die Geschichte Inventarliste (geschenkte Gegenstände waren nicht mehr vor Ort): Wie können die Münchner Treuhänder dann davon wissen? Bis hin zur Märchensaga KVL sind viele Punkte falsch dargestellt, haben aber auch nicht die erste Priorität.
Der wesentliche Streitpunkt ist einzig und allein: Warum wurde R. Hackspacher, der Bruder des Verstorbenen, nicht in den Stiftungsvorstand aufgenommen? Dies ist nach der Veranstaltung vom 14. April im Bürgersaal zu Lauchheim absolut nicht geklärt!
H. Hackspacher wollte eine Stiftung nach dem Satzungsentwurf mit Stiftungsbeirat gründen. Ich habe ihm meine Bereitschaft als Stiftungsrat gegeben. Wäre eine solche Stiftung entstanden, dann gäbe es einen Stiftungsvorstand: den Stiftungsgründer, der zu Lebzeiten seinen Nachfolger selbst bestimmen muss. Laut H. Hackspacher hatte A. Diemer eine neue Idee der Stiftungsgründung, in der man keinen Stiftungsbeirat braucht. Entgegen dem üblichen Satzungsentwurf waren es dann drei Stiftungsgründer. Nur so kann der Stiftungsvorstand dann den passenden Nachfolger nach Gutsherrenart selbst bestimmen. Bei allen Ausreden und falschen Argumenten findet man aber nirgendwo einen Punkt, wonach Reinhold Hackspacher nicht Nachfolger hätte werden können! Wenn der Stiftungsvorstand im Dezember 2015 unsere Vorstellung erfüllt hätte, R. Hackspacher als Nachfolger zu benennen, wäre die lange peinliche Suche eines Nachfolgers erst gar nicht entstanden, und es wäre zu keinem Streit gekommen. Wär trägt nun die Verantwortung, dass eine schöne Gemeinschaft auseinander gebrochen ist? Bestimmt nicht die „sogenannten“ Kritiker! Otto Mayer, Lauchheim

Anmerkung der Redaktion: An dem Infoabend konnten Fragen gestellt werden und es war auch Diskussion zugelassen.
© Schwäbische Post 24.04.2016 20:14
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