Leserbeitrag von Edeltraud Strobel

Leserbrief Waldfried -Friedwald

Den Äußerungen des Bestatters Winkler stimme ich voll und ganz zu. Erinnerungen an den Verstorbenen werden an der Grabstätte wieder lebendig. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass, wenn sich ein Angehöriger für die Baumbestattung entscheidet, er davon ausgeht, dass der Verstorbene niemanden hinterlässt, der die Ruhestätte besuchen möchte. Oder der Verstorbene es auch nicht wünscht, regelmäßig zu ihm “gepilgert“ zu werden. Somit gibt es kein Problem mit der Sanierung und Zufahrt. Es soll eine Bestattung in der freien Natur sein, und schließlich geht man nur in den Wald, wenn es gesundheitlich und wettermäßig möglich ist.

Sicher wird es wieder „Versicherungsungsfragen“ geben, wer zahlt, wenn was passiert beim Besuch des Baumes? Falls der Besucher über einen AST im Wald stolpert, den die Gemeindeverwaltung nicht wegräumt hat? Das kann man sicher mit „Nutzung auf eigene Gefahr“ umgehen? Oder auch nicht?

Edeltraud Strobel

© Edeltraud Strobel 28.04.2016 11:16
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