Der Kia Venga als Gebrauchter

Auto Das Modell der Koreaner gilt als zuverlässiger Begleiter im Straßenverkehr. Der ADAC und der Tüv haben am Kompaktwagen nicht viel auszusetzen.
  • Foto: Kia/Lena Willgalis
Der mit dem Hyundai ix20 technisch baugleiche Kia Venga ist ein zuverlässiger Begleiter. Der „TÜV Report 2016“ resümiert: „Wenn es Kia noch gelänge, die Qualität der Bremsscheiben und Achslager zu verbessern, wäre der Venga nahezu perfekt.“ Vor allem Federn und Dämpfer werden bei ersten Kfz-Hauptuntersuchung (HU) überdurchschnittlich oft beanstandet. Bei der zweiten HU ist aber wieder alles im Lot. Nur die Batterien seien als Schwachstelle aufgefallen.
Der Venga wurde 2009 vorgestellt und hat einen langen Radstand sowie eine recht hohe Dachlinie. Das Ladevolumen liegt bei bis zu 1341 Litern, die Ladefläche ist eben. Bei hochgeklappten Sitzen bleiben noch 444 Liter. Seit 2015 gibt es eine neue Front mit größerem Kühler und integrierten Nebel- und LED-Tagfahrleuchten. Auch das Heck wurde leicht modifiziert.
Es gibt je zwei Benziner und Diesel. Die Ottomotoren leisten 66 kW/90 PS und 92 kW/125 PS. Auch den Selbstzünder gibt es mit 66 kW/90 PS, der stärkere kommt auf 94 kW/128 PS.
Der laut Schwacke-Liste mit durchschnittlich für 6200 Euro verkaufte Kia Venga 1.4 CVVT Attract mit 66 kW/90 PS vom ersten Baujahr 2009 ist die wohl günstigste Variante mit einer Laufleistung von 74.000 Kilometern. Wer einen etwas älteren Diesel sucht, muss im Fall des Venga 1.6 CRDi 128 Titanium Collection von 2011 mit 94 kW/128 PS noch um die 10.100 Euro einplanen (80.600 Kilometer). dpa
© Schwäbische Post 06.05.2016 16:22
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