Gedenktag in Israel

Nationalsozialismus Gedenken an die Opfer
  • Diese Menschen laufen bei einem Gedenkmarsch mit. (Foto: Epa)
In dem Land Israel ertönten am Donnerstag zwei Minuten lang Sirenen. In dieser Zeit hielten viele Menschen in dem Land inne. Fußgänger blieben stehen, Autos hielten auf der Straße an. Die Menschen gedachten in den zwei Minuten der Opfer schlimmer Verbrechen. Diese wurden vor mehr als 70 Jahren von den Nationalsozialisten und ihren Anhängern verübt.
Die Nationalsozialisten herrschten zu jener Zeit in Deutschland. Außerdem waren sie in andere Länder eingefallen. Ihr Anführer war Adolf Hitler. Sie töteten Millionen Menschen, die ihnen nicht passten. Viele der Opfer waren Juden. Etwa sechs Millionen Männer, Frauen und Kinder mit jüdischem Glauben starben, etwa in speziellen Lagern.
In Israel leben vor allem Juden. Unter ihnen sind Tausende, die die Verbrechen der Nazis überlebt haben. Viele Menschen dort haben Angehörige in dieser Zeit verloren.
Auch in anderen Ländern gedachten Menschen der Opfer der Nationalsozialisten. In unserem Nachbarland Polen nahmen Tausende Juden aus Israel an einem Gedenkmarsch von etwa drei Kilometern teil. Die Strecke verbindet zwei ehemalige Lager, in denen mehr als eine Million Menschen ermordet wurden. Die meisten Opfer waren Juden.
© Schwäbische Post 06.05.2016 16:36
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