Wann sich ein Rucksack als Reisegepäck lohnt

  • Foto: Florian Schuh
Rucksack oder Koffer? Das hängt von der Reiseform und auch dem Reiseziel ab. Für Urlaub in Südostasien etwa wählen Reisende klassischerweise den Backpack. Sie kommen damit an wenig erschlossene Orte oder solche, in denen die Infrastruktur noch nicht ganz westlichen Standards entspricht. Genau dafür ist ein Rucksack auch gut geeignet, findet Marianna Hillmer, die den Reiseblog „Weltenbummler Mag“ betreibt.
Denn er mache es leichter, häufig den Ort zu wechseln. Ein Nachteil des Koffers sei außerdem, dass man ihn nicht so gut quetschen kann, wenn es mal eng wird. Doch Hillmer selbst, die oft und in der ganzen Welt unterwegs ist, sieht sich nicht als „Backpacker“ im wörtlichen Sinne.
Sie hat lieber einen Koffer dabei. Klarer Vorteil sind die Rollen. Die seien besonders in warmen Ländern vorteilhaft, weil dann kein Rucksack auf dem Rücken klebt. Das Rollen ist auf unwegsamen Straßen zwar schwierig, und auch lange Treppen werden schnell ungemütlich. Allerdings könne man in vielen Ländern auch einen Kofferträger engagieren, erzählt Hillmer. Auch lässt sich der Inhalt ordentlicher halten als in einem Rucksack. Denn dort muss man häufig von unten nach oben packen, und dann nach seinen Sachen in den Tiefen des Rucksacks tasten.
Ob man sich nun für Koffer oder Rucksack entscheidet: Um unnötiges Gepäck zu vermeiden, legt man sich am besten schon vorher die Outfits zurecht, rät Hillmer. Die Kleidung muss dem Wetter und dem Kleidungsstil des Landes entsprechen. Sparen könne man auch bei der Reiseapotheke, wenn man wisse, was man gut vor Ort kaufen kann: dpa
© Schwäbische Post 20.05.2016 15:54
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