Vorsicht bei der Taxibuchung

Verkehr Taxifahrten sind in einigen Ländern riskant. Das Auswärtige Amt hat Verhaltensmaßregeln zusammengestellt
  • Nahverkehr auf Kuba. Foto: Ernesto Mastrascusa /dpa
Berlin. Nicht immer geht es gleich um Raub. Auch ein völlig überteuerter Fahrpreis kann die Urlaubsfreude vermiesen. Die Risiken beim Taxifahren lassen sich mit ein paar Sicherheitsregeln deutlich mindern:
1. Taxi durch vertrauenswürdige Unterkunft rufen lassen: Die meisten seriösen Hotels und Hostels arbeiten mit anerkannten Taxiunternehmen oder persönlich bekannten Fahrern zusammen.
2. Nicht ansprechen lassen: „Niemals sollte man sich dann von einem Taxifahrer aussuchen lassen“, rät Kundri Böhmer-Bauer, die Sicherheitstrainings für Krisenländer anbietet. Es sei besser, sich selbst einen Fahrer zu suchen und einen Festpreis auszuhandeln.
3. An Flughäfen ist die Gefahr falscher Taxis besonders hoch. Böhmer-Bauer rät, wenn vorhanden, zu Prepaid-Taxis: Der Kunde bucht am Schalter im Flughafen, zahlt dort und bekommt eine Nummer und ein bestimmtes Auto zugewiesen. Alternativ bieten Unterkünfte eigene Shuttle-Dienste an.
4. Keine Mitfahrer akzeptieren: Wenn schon jemand im Wagen sitzt oder zusteigt, das Taxi verlassen. Es könnte sich um einen Komplizen handeln. dpa
© Schwäbische Post 03.06.2016 17:27
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