Marcel Mayer holt sich erneut den Landestitel

  • Bei Weitspringer Marcel Mayer läuft es derzeit rund.

Weitsprinter Marcel Mayer von der LSG Aalen hat seinen Titel als Baden-Württembergischer Meister verteidigt. Mit 6,73 m sprang er zu Gold.

Sieben Athleten der LSG Aalen waren am Samstag und Sonntag in Karlsbad-Langensteinbach bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Altersklassen U18 und U23 angereist. Den größten Erfolg fuhr Marcel Mayer ein. Schon der 100-Meter-Sprint verlief positiv. Im Vorlauf konnte er sich auf 11,43 sek. steigern, verzichtete aber dann zugunsten des Weitsprungs auf den Zwischen- und Endlauf, den er mit dieser Zeit auch erreicht hätte.

Im Weitsprung ging es für ihn um die Titelverteidigung, nachdem er voriges Jahr in Balingen überraschend den Titel gewonnen hatte. Diesmal war er mit der besten Weite aller Athleten gemeldet und ging als Favorit an den Start. Nach holprigen ersten Versuchen konnte er im 5. Sprung mit einer Weite von 6,73m alles klar machen und holte sich seinen zweiten Landestitel. „Jetzt gilt es in den nächsten zwei Wochen nochmal wichtige Trainingsreize zu setzen, so dass er bei den Süddeutschen auch vorne mitmischen kann“, kündigt Trainerin Theresa Schuster an.

Um den Titel gekämpft hatte auch Jana Uhl über die 1500m. Sie wurde jedoch durch Schmerzen im Knie leicht ausgebremst und kam unter ihrer Bestleistung in einer Zeit von 4:57,96 min. ins Ziel. Dennoch lief sie ein kämpferisches Rennen und hielt sich bis zum Ziel knapp hinter der Siegerin.

Muriel König ging das Rennen über die 3000-Meter-Strecke couragiert an, bis zu etwa 2000 m war sie in einer Vierergruppe unterwegs, musste dann aber leider abreißen lassen. In 11:37,46 min wurde sie Fünfte.

Gut lief es für Mehrkämpferin Eileen Bidermann. Im Kugelstoß kam sie mit 11,75m nah an ihre Bestleistung heran und wurde Zehnte. Im Hürdensprint steigerte sie sich auf 16,09sec und qualifizierte sich nach dem Kugelstoßen nun auch in dieser Disziplin für die Süddeutschen Meisterschaften. Anna Lessle war über 200m angetreten und bestätigte mit 28,18 sec. ihre derzeitige Form, auch wenn es für eine Platzierung unter den Besten nicht gereicht hatte.

Den Wettkampf zum Training genutzt hatten Weitspringerin Eva Uhl (U16) und Speerwerfer Simon Vandrey (U20), die jeweils in den höheren Altersklassen antraten. Eva Uhl wurde zwar gute Siebte, doch war kein Sprung dabei, über den sie zufrieden war. Simon Vandrey hatte sich ebenfalls mehr ausgerechnet. Er wurde Dritter, obwohl auch er nicht an seine Bestweiten herankam.

© Schwäbische Post 12.06.2016 17:26
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