Leserbeiträge

Nebenabreden oder eine Wallfahrt auf dem Mauschelpfad!

  • Griff ins Wespennest

Schon gelesen, was Roland Muschel in http://www.schwaebische-post.de/ueberregional/suedwest/1506888/ mit spitzer Feder über unseren MP und seinen Stellvertreter berichten muß? Hier meine Anmerkungen, die nicht über eine "Sauerei" klagen, da Schweine reinliche Tiere sind:

Ein Herr, der gerne mauschelt (die Leser erinnern sich?), trifft auf einen alten Angehörigen der "Maultaschen-Connection" und beide unterschreiben sog. Nebenabreden: Beide wissen nicht, was sie tun! Sie sind nicht die ersten Politiker, die sich auf einen "blackout" berufen könnten, tägliche Aussetzer von Regierenden stützen diese Aussage. Gelernte Demokraten beherrschen die Spielregeln und streuen dem Wähler, den Parteimitgliedern, den (Mit-)Abgeordneten und dem Parlament keinen Sand in die Augen: Sie leben nach den Grunsätzen der Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit! Andere "mauscheln" gerne und immer wieder - und wissen nicht, was sie sagen und tun! Für die nachdenklichen Wähler stellt sich die Frage, ob nach einem gelernten Pfarrer ein geübter Mauschler als Anwärter für das Amt des Bundespräsidenten erwähnt werden darf. Zum Einlesen genügt als Quelle https://www.freitag.de/autoren/h-yuren/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-sagen.

P.S. Der ehemalige Pfarrer hat auch viel Licht - und viel Schatten, aber er hatte Nachsicht verdient, wurde er doch in einem Unrechtsstaat sozialisiert.

© 22.08.2016 10:11
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Eine Ergänzung finden wir in http://www.welt.de/debatte/kolumnen/deutsch-sued-west/article156186248/Warum-redet-Kretschmann-nicht-Klartext.html :

"Regieren ist eine Stilfrage", lautete der grüne Wahlkampf-Slogan. Guter Stil wäre es aber gewesen, sich umgehend aus der Präsidentendebatte zu nehmen. Ein kurzer Satz, dass er einen Regierungsauftrag habe und erfüllen werde, hätte genügt. Kretschmann hat ihn nicht gesagt. Er rügte stattdessen die Journalisten dafür, überhaupt nachzufragen. Und hielt ihnen vor, nur auf "schnelle Triebbefriedigung" aus zu sein.

Offenkundig ist Regieren eben noch viel mehr eine Frage der Taktik als des Stils. Auch, wenn Kretschmann das für sich strikt zurückweist.