Unsichere Fitnessbänder

Sport Viele Geräte haben große Sicherheitslücken in Sachen Datenschutz.
Wer bisher dachte, er könne Puls, Blutdruck und andere Körperfunktionen ohne Sorge um seine Daten messen, der wird enttäuscht. Eine Studie des Magdeburger AV-Test Instituts bringt zutage, dass die beliebten Fitness-Armbänder alles andere als sicher sind. Sieben verschiedene Modelle prüfte das Institut im Auftrag von „Man’s Health“ auf Herz und Nieren. Die Ergebnisse zeigen: Kein Armband ist zu 100 Prozent sicher.
Gleich vier der sieben getesteten Armbänder wiesen gravierende Mängel in Bezug auf beinahe alle Kriterien auf. Besonders mangelhaft ist die Bluetooth-Verbindung vom Fitnessarmband zum Smartphone geschützt. Das Überraschende: Vier Bänder verbinden sich auch mit anderen Geräten. Eigentlich sollen sie so produziert sein, dass nur ein Gerät auf sie zugreifen kann – so könnten Daten mitgelesen werden. SWP
© Schwäbische Post 15.09.2016 17:01
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