Lesermeinung

Bebauung im Zeppelinweg

Die politischen Gremien stehen aktuell in der Verantwortung, extreme Entwicklungen zu beherrschen. Extreme Klimaveränderungen, extreme Zunahme der Gewaltbereitschaft, extreme politische Gruppierungen. Dieser Tage steht der Gmünder Gemeinderat vor der Entscheidung, einerseits unser Klima in Gmünd für die folgenden Generationen zu erhalten, andererseits das Gmünder Stadtsäckel durch Erhöhung der Einwohnerzahl zu entlasten. Einerseits: Den beschlossenen Biotop-Vernetzungsplan und somit das grüne Band rund um die Stadt erhalten, Kulturdenkmäler schützen und eine noch größere Gefährdung bei Starkregen verhindern. Andererseits: Ein groß dimensioniertes Bauprojekt im Zeppelinweg zulassen, Wohnraum für neue Bürger schaffen und das Stadtbild dafür opfern. Keine leichte Entscheidung! Gibt es doch gute Argumente für beide Seiten. Dabei liegt die Lösung so nahe, denkt man nicht in größer, schneller weiter, sondern in schöner, dauerhaft und verträglich. Formel: Grünes Band erhalten + gute Wohnqualität in bestehender Baulinie bieten = dauerhaft erträgliche Wohnsituation für alle Gmünder Bürger. Es ist so einfach, wenn der Wille da ist.

© Schwäbische Post 16.10.2016 20:17
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