Dem Heimwerker schmerzt die Seele

Nadya Kräenbring von fabo ist sich sicher, dass schon viele Pinsel und Farbrollen den Tod gefunden haben, weil sie hart und eingetrocknet waren. Dem Heimwerker schmerzt die Seele, wenn er nach einmaligem Gebrauch einen Pinsel wegwerfen muss. Doch oft ist es so, dass eine Arbeit nicht am Stück erledigt werden kann oder ein zweiter Anstrich notwendig ist. Dann wird der Pinsel oder die Farbrolle mit gemein riechenden Mitteln wie Terpentin gereinigt und landet in der Folie oder im Wasser. Später stinkt alles nach dem Reinigungsmittel, der Anstrich wird nicht mehr gleichmäßig oder die Malutensilien sind letztlich doch fest geworden. Dabei gibt es eine ganz einfache Lösung für das viel verbreitete Problem.

Im Fachgeschäft wie bei fabo finden Sie heutzutage Pinselreiniger auf Orangenölbasis. Damit wird jeder Pinsel sauber. Er erhält seine weiche Struktur zurück und ist sofort wieder einsatzfähig. Der Heimwerker muss sich nicht mehr über übel riechende Werkzeuge und Finger ärgern. Denn Orangenöl duftet angenehm und ist zudem rein biologisch, schont also die Umwelt. Teure Chemiekeulen, die Abwasser und Umwelt unnötig belasten, gehören also der Vergangenheit an. Auch die große Sammlung an Putz- und Reinigungsmitteln im Werkstatt- oder Haushaltsschrank wird überflüssig. Den gewonnen Platz und das gesparte Geld kann man sinnvoller investieren.

Orangenöl ist eigentlich Orangenschalenöl und wird im Kaltverfahren aus den Orangenschalen gepresst. Vielen Haushalten ist es als ätherisches Öl für die Duftlampe oder zum Massieren bekannt. Doch das ergiebige Öl kann noch mehr. Ähnlich dem Terpentin besitzt es eine sehr hohe Fettlösekraft. Daher erhielt es als natürliche Alternative Einzug in die Welt der Lösungsmittel. Synthetische Lösungsmittel sind damit nicht mehr notwendig. Orangenschalenöl ist ein qualitativ sehr hochwertiges Produkt, das säurefrei mit der Kraft der Citrusfrucht arbeitet. Orangenöl sollte aufgrund der hohen Konzentration nicht pur verwendet werden. Nur in Verbindung mit Wasser hat es die gewünschte reinigende Wirkung. Ein weiterer Vorteil von Orangenöl ist das geringe Allergiepotential. Zudem ist es farblos. Daher ist es für viele Anwendungsgebiete geeignet.

Maler und Lackierer schwören mittlerweile auf das sanfte Reinigungsmittel für ihr Werkzeug. Schon vorher wurde es in der Industrie zur Entfettung von Metallteilen wie Fahrradketten, Zahnrädern oder Kugellagern eingesetzt. Feinmechanische Teile wie beispielsweise alte Uhrenteile können damit ebenso entharzt werden. Auch die Beseitigung von Teer-, Harz- und Schmierölflecken klappt damit prima. Gegen Flecken auf Polstermöbeln, Fuß- und Teppichböden wirkt es wahre Wunder. Stark verdünnt ist es ebenfalls für die Reinigung von Computer- und Monitorgehäusen geeignet. Mit einem Spritzer im Fensterputzwasser werden zudem die Fensterscheiben strahlend und glänzend. Neben dem Pinselreiniger kann es in der richtigen Dosierung auch als Verdünnung von Ölfarben verwendet werden. Zur Verdünnung von Dispersionsfarben ist es allerdings nicht geeignet.

Pinselreiniger auf Orangenölbasis sind auf den ersten Blick nicht billig. Doch ihre Vorteile sind beeindruckend. Außerdem benötigt man nur eine ganz kleine Menge, um bereits beste Reinigungserfolge zu erzielen. Das Produkt hält also sehr lange. Die so wiederverwendbaren Malwerkzeuge müssen nicht mehr teuer im Sondermüll entsorgt und später neu angeschafft werden. Das spart Zeit, Geld und entlastet die Umwelt. Mit dem frischen Duft in der Nase machen die Malerarbeiten in den eigenen vier Wänden außerdem auch wieder Spaß, erinnern sie doch ein wenig an den Urlaub im Süden.

© Schwäbische Post 28.10.2016 11:05
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