Sorgen um die Erde

Umwelt Unserem Planeten geht es nicht gut.
  • Die Luftaufnahme zeigt teilweise zerstörten Regenwald in Kolumbien Foto: dpa

Berlin. Die Erde hat Fieber! Davon sprach zumindest ein Umweltschützer am Donnerstag in Berlin. Allerdings meinte er damit nicht Fieber wie bei Menschen. Es ging eher um den Zustand unseres Planeten und die Lebensbedingungen von Tieren und Pflanzen.

Das alles macht Umweltschützern seit Längerem Sorgen. Sie sagen: Unserer Erde geht es nicht gut!

Die Umwelt-Organisation WWF stellte am Donnerstag einen Bericht vor. Ein Ergebnis lautet: Die Zahl der Tiere in Flüssen und Seen ist deutlich zurückgegangen. Dabei geht es etwa um Reptilien, Amphibien und Fische. Aber auch viele andere Tiere haben heute weniger Platz zum Leben als früher.

In Deutschland seien zum Beispiel das Rebhuhn und der Kiebitz sehr selten geworden, sagten die Umweltschützer. Der Kiebitz zum Beispiel ist eigentlich auf Wiesen und Weiden zu Hause. Dort findet der Vogel aber nicht mehr so viel Nahrung.

Die Umweltschützer sehen vor allem ein Problem: Die Menschen auf der Welt verbrauchen zu viele Ressourcen. Das sind so etwas wie die Vorräte der Erde. Damit sind viele Dinge gemeint: Pflanzen und Tiere, aber auch Luft, Wasser und Böden. Die Umweltschützer fordern, mit diesen Vorräten vernünftiger umzugehen. Vielleicht sinkt das Fieber der Erde dann irgendwann wieder.

© Schwäbische Post 28.10.2016 15:59
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