Lesermeinung

Zum Artikel vom Montag, 27. Februar, Seite 9: „Mehr mitreden bei Asylfragen“

„Mehr als 200 Menschen“ haben sich am vergangenen Samstagabend um ein brennendes Herz aus roten und weißen Kerzenlichtern vor dem Gmünder Rathaus versammelt. Viele der uns bekannten Gesichter von Mitstreitern haben gefehlt, weil diese wunderbare, beglückende Demonstration für global praktizierte Menschlichkeit sehr kurz anberaumt werden musste.

Schwäbisch Gmünd marschiert europa-, ja weltweit in vorderster Linie unter denen mit, die die wirklich „christlichen und abendländischen Werte“ hochhalten und sich nicht schleichend von ihnen verabschieden angesichts der wachsenden Nöte in der Welt, bei offensichtlich gesteigertem eigenem Wohlergehen. Der bayerische Ministerpräsident Seehofer und seine „Partei-Gänger“ (bei diesem verheißungsvollen Namen!) verraten, namentlich seit September 2015, die zentralen Inhalte des christlichen Glaubens. Da tut es gut (gerade einem gebürtigen Bayern wie mir), in nächster Nachbarschaft eine Initiative immer mehr aufblühen und sich festigen zu sehen, die wohl auch aufgrund des historischen Einflusses der in der Stadt allgegenwärtigen Top-Heiligen Franz von Assisi und Vinzenz von Paul (Mutter Teresa hat sich ausdrücklich immer wieder auf die beiden als auf ihre Vorbilder berufen) hier in Gmünd zu einem Vorbild für alle (namentlich in Deutschland) werden kann. Bewundernswert auch die Geschlossenheit der fünf Vertreter der Allgemeinheit! Gmünder, lasst euren OB nicht im Stich und werdet selber zu brennenden Herzen aus Fleisch und Blut!

© Schwäbische Post 05.03.2017 21:42
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