„Wiederaufbau mit ganz viel Herzblut“

Mit dem großzügigen Neuaufbau der Firmengebäude hat Holzbau Weber auch gleich die Produktionsabläufe verbessert. Das Leistungsspektrum umfasst hochprofessionelle Dienstleistungen rund um den natürlichen Rohstoff Holz.
  • Jede Menge Platz bietet die neue Werkhalle für die Produktionsabläufe und die Lagerhaltung. Foto: Joachim Röck
  • Berthold Weber (rechts) und Sohn Martin planen die Aufträge individuell nach Kundenwunsch. Foto: Joachim Röck
  • Daniela Weber organisiert die Büroarbeiten. Foto: Röck

Aalen-Ebnat. Bereits ein Jahr nachdem ein Brand 2015 die Betriebshalle vernichtet hat, konnte die Firma Holzbau Weber ihre neuen Hallen beziehen. In der Zwischenzeit hatte man in einer Miethalle in Neresheim weitergearbeitet. Berthold Weber blickt im Interview mit unserem Mitarbeiter Lothar Schell optimistisch in die Zukunft.

Herr Weber, wie stark ist der schlimme Brand noch im Hinterkopf?

Berthold Weber: Das ist kein Thema mehr, der Blick geht nur noch nach vorn. Natürlich waren wir alle bestürzt und am Boden, aber im Kollektiv haben wir uns aufgerappelt und die Dinge angepackt. Wir können stolz über das nun Geschaffene sein, mein Dank gilt in erster Linie meiner Gattin Daniela, die mich gepuscht und viele Ideen eingebracht hat. Ihr gebührt ein Sonderlob für ihren Herzblut-Einsatz.

Was ist jetzt anders?

Letztlich ist der Kunde Nutznießer der besseren Abläufe.

Berthold Weber

Wir können jetzt flexibel und ökonomisch arbeiten. In den Betriebsabläufen und mit unseren Neubauten sind wir für die Zukunft ausgerichtet und wir stehen mit unseren Fachkräften der Kundschaft von der umfassenden Beratung bis zur fachgerechten Ausführung zur Seite. Letztlich ist der Kunde Nutznießer, weil wir Aufträge noch besser terminieren können. Die jetzige Gebäude-Dreiteilung ist ideal. Funktionalität und Transparenz waren bei der Neugestaltung wichtig.

Wie war dies so schnell zu schaffen?

Ja, die Zeit der Umsetzung war ganz schön sportlich. Als es hier lichterloh brannte, dachten wohl viele ans Aus. Wir nicht. Schon nach vier Wochen lief die Produktion wieder in Neresheim und seit Mitte 2016 waren wir zurück in Ebnat. Ein bisschen stolz können wir schon sein, wenn unser Komplex jetzt offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Dass wir dies zusammen mit vielen Firmenpartnern tun können, macht uns stolz und wir hoffen, dass viele Gäste aus nah und fern am kommenden Sonntag aufs Härtsfeld kommen. Die Gewerbeschau ist so was wie das Sahnehäubchen obendrauf. Mein aufrichtiger Dank gilt allen, die mit uns an einem Strang gezogen haben.

© Schwäbische Post 16.03.2017 16:47
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