Lesermeinung

Zur Bundestagswahl:

„Da heißt es in den Wahlwerbungen und auch im Wahl-Fernsehduell, uns geht es gut in Deutschland. Merkel sagt, es würde allen Kranken und Alten geholfen. Hm! Warum leben dann sehr viele Rentner z. B. so am Existenzminimum, dass sie oft nicht wissen, wie sie den Monat mit was zum Essen durchkommen sollen und sich absolut nix leisten können, so gut geht’s uns. Da steckt unser Land so viel Geld in andere Länder, sobald irgendwo Probleme auftreten, mit Millionen und Milliarden. In erste Linie gehört das Geld hier zuerst investiert in das eigene Volk und dann kommen irgendwann andere dran.
Erst wenn alte Menschen in Deutschland nicht mehr jeden Cent zehn Mal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben können, dann geht’s uns gut. Vor allem sollte es keine Rentenkürzungen geben dürfen, und das von Politikern, wo selbst bestimmen, was sie verdienen. Das Volk sollte bestimmen, wann die mehr bekommen nach erbrachter Leistung. Da wäre hier der eine oder andere Politiker auch mal am Existenzminimum, oder würden sie sich mehr anstrengen und die Wahlversprechen wären nicht so leer wie unsere Kassen im Land angeblich sind. [...]
Vor der Wahl heißt es so oder so und nach der Wahl haben wir das nur falsch verstanden gehabt. Kandidat Schulz meinte, dass es dies bei ihm als Kanzler nicht geben würde, bis 67 oder 70 arbeiten zu müssen. Kann aber auch heißen, eher länger. Also das Richtige zu wählen, ist wie die Lottozahlen von nächster Woche zu wissen.“

© Schwäbische Post 10.09.2017 19:21
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