Auch Ferienhäuser gibt es oft „all-inclusive“

Trends Die Angebotspalette von vielen Reiseplattformen und -büros umfasst inzwischen oft auch Wohnungen und Häuser für Urlauber zum Fixpreis.
  • Wohnen „all-inclusive“ in Norwegen: Viele Anbieter, wie Dancenter, vermarkten so ganz gezielt Ferienäuser. Foto: DanCenter/dpa-mag

All-inclusive mit Vollverpflegung kennen die meisten Urlauber aus Hotels. Doch auch Anbieter von Ferienhäusern und Ferienwohnungen bieten mittlerweile Komplettpreise ohne Mehrkosten. Der Begriff all-inclusive wird hier jedoch etwas anders verwendet. „Ein Ferienhausurlaub ist in der Regel immer noch ein Urlaub, in dem die Selbstverpflegung als Teil der Urlaubsaktivität gilt“, sagt Prof. Ines Carstensen vom Center for Innovation & Sustainability in Tourism in Berlin. Das Etikett all-inclusive sei daher beim Ferienhaus missverständlich.

Gemeint ist mit der Begrifflichkeit in der Regel, dass keine zusätzlichen Verbrauchs- und Nebenkosten entstehen. So sind der Strom- und Wasserverbrauch genauso inklusive wie Bettwäsche, Handtücher und die Endreinigung. Der Trend zum Fixpreis bei Ferienhäusern geht auf den Anbieter Novasol zurück. „Aus dem Wunsch der Reisenden nach Kostentransparenz entstand die Idee“, sagt Geschäftsleiter Kai-Uwe Finger.

Novasol ist längst nicht mehr allein: Auch Dancenter etwa vermarktet Ferienhäuser im Resort Danland mit dem Slogan „all-inclusive“. Und auch Veranstalter wie Tui oder große Portale haben solche Ferienhäuser im Sortiment.dpa

© Schwäbische Post 29.03.2018 16:36
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