Das richtige Bett für eine erholsame Nacht

Durchschnittlich 492 Minuten, also knapp über acht Stunden, schläft der Deutsche pro Tag. Gerade jetzt im Sommer hängt ein erholsamer Schlaf nicht nur von der Zimmertemperatur, sondern auch maßgeblich von der Wahl der richtigen Matratze und Bettwäsche ab.
  • Die passende Matratze sollte den gesamten Körper gut abstützen und einen angenehmen Härtegrad haben. Foto: djd/bett1.de

Sommer, Sonne, Hitzezeit. Eine OECD-Studie besagt: 492 Minuten, also acht Stunden und zwölf Minuten, schlafen die Deutschen durchschnittlich pro Tag. Doch viele Menschen finden in der Nacht kaum Ruhe, wälzen sich schwitzend hin und her. Wenn die Erholung der Nachtruhe fehlt, steigt die Belastung des Körpers.

Eine bequeme Matratze finden

Die Matratze sollte daher bequem und rückenfreundlich sein. Das große Angebot macht es nicht einfacher, eine Matratze zu finden, die ihr Geld wert ist. Hier sind einige Tipps, die dabei helfen, schneller zu einer geeigneten Schlafunterlage zu kommen.

Bei der Wahl der Matratze sollte man nicht die praktischen Aspekte aus den Augen verlieren: Ein geringes Gewicht und die Waschbarkeit des Bezugs sind neben Ergonomie und Haltbarkeit handfeste Gründe für einen Kauf. Ebenso ist es ratsam, auf Zertifizierungen wie den „Oeko-Tex Standard 100“ der Produktklasse eins zu achten. Dann kann man sicher sein, dass das Material der Matratze keine bedenklichen Schadstoffe enthält und die Raumluft nicht durch den Neugeruch belastet wird.

Unterstützung beim Kauf bieten zudem Testergebnisse, etwa von der Stiftung Warentest, deren Beurteilungen durch transparente Testverfahren untermauert werden.

Neben dem Härtegrad gibt es ein weiteres Kriterium, das bei der Wahl der Matratze entscheidend ist: die Punktelastizität. Im Gegensatz zur Flächenelastizität kann sie langfristige Haltungsschäden verhindern. Punktelastische Matratzen bestehen in der Regel aus Schaum, der sich individuell an die Körperform anpasst. Der gesamte Körper wird somit ergonomisch optimal gestützt.

Schlafkiller Smartphone

Das Smartphone darf bei vielen Menschen mit ins Bett. Studien haben gezeigt, dass dadurch die Schlafdauer und Schlafqualität maßgeblich beeinträchtigt wird. Durch nächtliche Blicke aufs Handy wird das Gehirn stimuliert, das Schlafbedürfnis ausgeschaltet. 43 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen wachen laut einer Umfrage sogar nachts noch einmal auf, um Benachrichtigungen zu lesen und zu beantworten, nachdem sie bereits geschlafen hatten.

Wer sein Smartphone nachts nicht ausschalten möchte, sollte daher zumindest den Nachtmodus aktivieren. Blautöne, die die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin hemmen, werden dann aus dem Display herausgefiltert.   djd

© Schwäbische Post 20.06.2018 17:47
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