Schulentwicklung und Freizeitbad

  • Als Vorzeigeeinrichtung einer kinder- und familienfreundlichen Stadt gilt das Kinderhaus am Wiesenweg. Foto: ls

Oberkochen. Die Stadt hat ein überragendes Angebot an Arbeitsplätzen, hart dran bleiben muss man an einer weiteren Wohnbauland-Erschließung, die allerdings aufgrund naturschutzrechtlicher Auflagen ihre Grenzen hat.

Hauptinvestitionspunkt wird in den kommenden Jahren die weitere Schulentwicklung sein. Rund zwanzig Millionen Euro sollen investiert werden. Ob das Schulzentrum sein Domizil – wie eigentlich geplant – im Dreißental oder am Tierstein haben wird, steht noch in den Sternen. Eine Klausurtagung des Gemeinderats am 7. September soll darüber befinden.

Attraktivität erhöhen

Rund neun Millionen Euro will die Stadt für ein neues Freizeitbad investieren. „Wir agieren trotz der hohen Gewerbesteuereinnahmen vorsichtig“, sagt der Bürgermeister.

Immerhin müssen rund drei Viertel der Steuereinnahmen wieder an Bund, Land und Landkreis abgeliefert werden. Der Verlauf der Gewerbesteuer ist unbeständig. Der schlechteste Wert während der Amtszeit von Bürgermeister Traub lag bei 300.000 Euro, der höchste bei 49 Millionen Euro. „Wir wollen jetzt aber gemeinsam unsere Chancen nutzen und die Attraktivität unseres Standorts erhöhen“, blickt Traub optimistisch in die Zukunft.

© Schwäbische Post 30.08.2018 15:02
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